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Indien-Rajasthan Rundreise vom 28. Oktober bis zum 14. November 2011 |
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Aber die rund 330 Kilometer hatten es in sich, neben guten Streckenabschnitten auch Baustellen und einige Staus. So waren wir erst nach rund 8 Stunden im Hotel Mandawa, ein ehemaliges prächtiges Castle, das zum individuellen Hotel umgebaut wurde. Unterwegs staunten wir zum ersten Mal über die ärmlichen Verhältnisse, die an Afrika erinnerten. |
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Ein feudales Abendessen mit großer Auswahl am Büffet und anschließend erste nette Gespräche schlossen den Abend ab, der trotz der plus 3,5 Stunden Zeitverschiebung erst gegen 23 Uhr in unserem großzügigen Zimmer endete. Ermattet sanken wir in die Betten, denn die Flugnacht brachte kaum Schlaf, der rasant überholende Busfahrer liebte seine Hupe, so konnte man auch im Bus kaum ein Nickerchen halten. Besichtigungen in Mandawa Die Nacht war erholsam, das Frühstück abwechslungsreich. Die besondere Atmosphäre des Hotels trug zur guten Stimmung bei. Am Vormittag führte uns der Reiseleiter durch die Räume des Hotels (einige Bilder) und erklärte die zahlreichen Malereien. Anschließend lief die Gruppe durch Mandawa. Zunächst wurden zwei Havelis besichtigt, überreich mit Mustern und Bildern verzierte Kaufmannshäuser. Die nur etwa 80 Jahre alten kleinen Paläste, sind zum Teil bewohnt, aber nicht in einem guten Zustand. Sie bildeten seinerzeit den Mittelpunkt der Stadt, durch den früher die alte Seidenstraße verlief. |
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Die Besitzer haben kein Geld zum Renovieren, hängen aber an dem Familienerbe, so der Reiseleiter. Sie verlassen sich auf die Dienerschaft, die dort mietfrei wohnt und ohne regelmäßiges Einkommen den allerschlimmsten Verfall verhindert. |
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Die Stadt, die Straßen und Häuser machten für europäische Augen einen ungepflegten Eindruck. Begleitet wurden wir von einigen Kindern, die hartnäckig bettelten oder Postkarten und Kalender verkaufen wollten. Ein wenig Deutschkenntnisse hatten sie sich angesichts der vielen Touristen bereits angeeignet. Aber auch Spanisch und Italienisch wäre kein Problem bestätigte der Reiseleiter. Einige ältere Souvenirverkäufer waren recht ausdauernd, wobei im Laufe der Zeit der Preis immer niedriger wurde. Mit Erfolg, ein von Hand gefertigtes Vorhängeschloss aus Messing in der Form eines Löwen vervollständigt jetzt die heimische Sammlung der Loewes. |
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Aber das war indisches Leben pur in dieser etwa 30.000 Einwohner zählenden Kleinstadt. Heruntergekommene Sehenswürdigkeiten, gleichgültig wirkende Menschen, viele Kühe und ärmliche Lebensverhältnisse waren die Eindrücke des ersten Tages, alles in allem sehr gewöhnungsbedürftig für europäische Augen. |
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Danach war Zeit zum relaxen auf “unserer” Terrasse im Hotel. Ein Affe tauchte auf, unverkennbar ein Männchen, er versuchte in das Zimmer einzudringen und machte es sich anschließend auf dem Boden gemütlich. |
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