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Reisebericht Kalifornien vom 1. April bis 12. Mai 2005 - von Ilse Warm - Teil 1 Mit der Air India aus Neu-Delhi kommend, erreichen wir ab Frankfurt den Flugplatz LAX in Los Angeles. |
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In Mexican Hat steuern wir einen RV Park an und bekommen auf dem Weg dorthin schon einen ersten Eindruck von der Szenerie im Navajo-Indianer-Reservat, bekannt von vielen Western, Abenteuerfilme und Werbespots, mit seinen Tafelbergen aus feuerrotem Sandstein. Quer durch das Monument Valley Tal führt eine heftig ausgewaschene 17 Meilen Rundstrecke, die wir mit dem Mobil fahren können und auch dürfen. |
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Von Mexican Hat im Bundesstaat Utah, benannt nach einer Felsformation in der Nähe, fahren wir den Hwy 261, der vor einer steilen Felswand zu enden scheint. Valley of the Gods liegt vor uns. Erst kurz vor dem Aufstieg ist die Straße zu erkennen und es geht zum Teil auf Schotterbelag in Serpentinen auf die Passhöhe. Danach folgen wir auf der Hochebene den Hwy 95 der sich durch eine unglaubliche Canyonlandschaft zum Colorado windet. Entlang am weißen Canyon nach Hite, wo Cass Hite 1883 zum ersten Mal Gold fand. |
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In Hanksville biegen wir nach Westen durch den 5 -20 km breiten und 120 km langen Capitol Reef Nationalpark in Richtung Torrey ab. Hier ließen sich zwischen den steilgestellten Felskämmen 1880 Mormonen nieder. Auf dem Hwy 12 überqueren wir die Berge in kühle Höhen von 2800 m, eine Passstraße mit beidseitig tiefen, senkrecht abfallenden Schluchten, die kurz über nackten Felsen verläuft. |
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Auch der nachfolgende Red Canyon mit seiner vielfältigen Schönheit bietet sich für uns, für eine Wanderung an. Den Zion Park erreichen wir durch einen 1,6 km langen gebührenpflichtigen Tunnel. Von Rangern wird der Gegenverkehr bei Großfahrzeugen gestoppt, da diese beide Fahrspuren benötigen. Auf dem Foto sind die Lüftungsschächte zu sehen. Weiter windet sich der Zion-Mount Carmel Hwy, durch rote, glatt geschliffene Sandsteinformationen bis runter zum Virgin River. Ab dem Visitor Center beginnt eine 12 km lange Panoramastraße die sich durch den 800 m tiefen Canyon windet. Hier gibt es einen Shuttle-Bus. Einen überwältigenden Eindruck erhält man auch vom Canyon Overlook kurz vor dem Tunneleintritt. |
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Am 8. April sind wir in Nevada und machen am Lake Mead in Boulder City auf einem Campergro und halt. . |
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Wir besichtigen den Hoover Staudamm, mit seiner 221 m hohen Staumauer, der Nevada und Arizona trennt und müssen uns, wegen zu befürchtender Terroranschläge, einer strengen Kontrolle unterziehen. Der Colorado liefert das Wasser und der Bau des 1931 begonnenen Staudamms die Energie, mit der sich Las Vegas in Szene setzt. |
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Und 15 Meilen entfernt beginnt für uns das Kontrastprogramm, welches wir uns vom Stratosphere Tower mit der höchsten Achterbahn der Welt am Abend anschauen. Dort kann man mit einem Bus-Tagesticket den Strip beliebig oft rauf und runter fahren und immer wieder ein- und aussteigen. Die Casinos können uns nicht locken, doch ein Show Abend im Mandalay Bay mit dem ABBA Musical „Mamma Mia“ genießen wir sehr. |
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Ganz in der Nähe befindet sich ein Wohnmobil Stellplatz. Wir bevorzugen den RV Park Las Vegas in der Windmil Street und lassen uns mit dem Shuttle Bus in die Stadt bringen.Auch die 10 $ Buffets sind spitze. Ob New York, Luxor, Paris, London, Venedig, Wasserfälle, Seeschlachten, Löwen, König Artus im Excalibur, Cleopatra im Caesars Palast oder Michelangelos David, in der Wüstenstadt Las Vegas trifft man alles. |
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China Town ist wieder eine Klasse für sich, das Spektakel muss man mal gesehen haben. Hier bleiben wir eine Nacht auf dem Stellplatz, der aber sehr laut ist. |
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Richtung Death Valley müssen wir einen Umweg nehmen, da 2 Tage zuvor ein Stück der Straße des Hwy 190 nach einem Gewitter weggerutscht war und 4 Menschen in den Tod gerissen hatte. Jetzt führt uns der Weg ins Skigebiet von Las Vegas ins 2331 m hoch gelegene Charleston City. Schnurgerade führt der Hwy. 156 wieder runter zur 95, was gewaltig in den Ohren schmerzt. |
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