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Ghadames - Derj - Griyat - 30.10. Am heutigen Morgen war die Abfahrt um 8 Uhr angesagt, denn mal wieder über 500 Kilometer waren zu fahren. Im benachbarten Zeltlager der libyschen Großfamilie war es noch ruhig. Zunächst zur Tankstelle und billigen Diesel gebunkert. Das zwei Mobile aus der Gruppe ihr Abwasser mit Zustimmung der Reiseleitung (leider) direkt auf der betonierten Fläche der Tankstelle ablaufen ließen, war aus der Sicht des Autors auch in diesem Land völlig ohne Umweltbewusstsein (z.B. Ölwechsel direkt in den Sand der Wüste) nicht angemessen. |
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Unglaublich diese Weite des Landes, über 300 Kilometer kaum Verkehr, ohne das sich die Wüstenlandschaft grundlegend verändert. Überwiegend sehr flach, so weit das Auge reicht. Da etwas langweilig, wurde das Tempo auf um die 110 km/h angehoben, was dem Autor viel zu schnell war. |
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Mouldi hatte nach der Ankunft sein kleines Zelt aufgebaut, er schwärmte von seiner neuen Matratze und dem Schaffell, was seine fürsorgliche Frau ihm eingepackt hat. Das war auch gut so, denn die Temperaturen in dieser Nacht sanken auf etwa 8 Grad.
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