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Das Restaurant war für eine Gruppe reserviert, großes Touristen abfüttern fand dort statt. Im Hof konnten einige sehr schön restaurierte Speicherhäuser besichtigt werden,
weitere waren gerade in Arbeit. Die künstlichen Dromedare, noch schlimmer die Dinosaurier, „verzierten“ den schönen Ort.
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Jetzt wussten wir die wunderschönen Stunden in Douiret noch mehr zu schätzen. Mouldi rief an, die Fähre der anderen drei Reisepartner konnte Genua wegen Sturm nicht
verlassen. Oh je, nur nicht an die Rückfahrt denken. Es war noch nicht klar, wann die Gruppe in der Nähe von Medenine eintraf, unseren Treffpunkt für die Weiterfahrt nach Libyen.
Unser privates „Programm“ in Tunesien war am Ende, was nun? Zunächst ein Abstecher zu Ksar Barka, aus dem 14 Jahrhundert, aber der Zerfall war für eine Besichtigung
nicht einladend. Bergbauern wollte uns Ziegenkäse verkaufen, aber dankend lehnten wir ab. Im Nachhinein, warum eigentlich?
El Marsa - Zarzis - Hassi Jerbi
Kurz entschlossen fuhren wir die rund 100 Kilometer zur Küste. Der erste Ort, El Marsa war wenig einladend, ein öder Strand, ein geschlossenes Restaurant und viel Wind.
Also weiter nach Zarzis, dort versprach der Reiseführer einsame Strände. Nur wo waren die? Eine längere Rast auf einer Fläche am Strand in Zarzis hat sich zwar ergeben. Da wir aber von einer jungen, ein wenig deutsch
sprechenden, Frau darauf aufmerksam gemacht wurden, dieser Platz wäre zur Übernachtung nicht gut. Am Abend viele Jugendliche, keine Polizei in der Nähe, es soll auch Alkohol fließen, sie empfahl Hassi Jerbi.
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Weiter am späten Nachmittag nach Hassi Jerbi, unterhalb von Djerba, dort auch nichts zum Übernachten gefunden. Einen Polizisten gefragt, der nichts verstand, aber einen
englisch sprechenden Tunesier holte, der empfahl die Hotelanlage „Oasis“ kurz vor Hassi Jerbi. Also dort hin, auf das große ummauerte Hotelgelände durften wir nicht, aber am nahen Strand war eine große fast waagerechte
Fläche. Was will man mehr, ein ruhiger Stellplatz fern von der Straße mit Meerblick! Der heftige Wind wird doch hoffentlich in der Nacht nachlassen?
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Medenine - Metameur - 26.10
Das war nicht der Fall. Die Nacht war mit einem deutlich Geräuschpegel versehen, die Brandung war deutlich zu hören, der Wind pfiff um die Dachluken. Aber das gleichmäßige
Geräusch der Brandung brummelte uns gut in den Schlaf.
Nach einem „Hausputz“ wurden die Vorräte in Zarzis ergänzt. Nach einigen sonnigen Stunden fuhren wir nach Metameur, am späten Nachmittag trafen die restlichen drei
Reiseteilnehmer unserer Libyentour ein. Da die Fähre sich um einen Tag verspätet hatte, sind die drei Reisemobile die rund 500 Kilometer von Tunis durchgefahren.
Mouldi hat für diese Übernachtung den Innenhof einer alten Speicherburg (Ksar) vorgesehen. Für einige Reiseteilnehmer gab es Couscous, einige kochten selbst. Danach
fand ein erster Austausch statt. Da es leicht anfing zu regnen wurden bald die Reisemobile aufgesucht, denn bereits um 7 Uhr am nächsten Morgen war die Weiterfahrt nach Libyen geplant.
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