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Grenze Libyen -Tunesien - Douiret 14.11.

Unterwegs wurde heute bereits zum dritten mal an Einkaufsmöglichkeiten gehalten, weil einzelne Haltewünsche nicht koordiniert wurden. Uns fehlte das Verständnis erneut zu warten, nur weil noch jemand einkaufen wollte. Man rannte los und war verschwunden, Wohin? Warum? Wir fuhren nach Absprache mit Mouldi in Tataouine alleine weiter und drehten eine Schleife über Chenini. Leider vergaß Mouldi die anderen Reiseteilnehmer darüber zu informieren. Am Abend stellte sich heraus, wir wurden unterwegs vermisst, soviel Fürsorge, das war doch nett!

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Straßenszenen in Kleinstädten im Süden Tunesiens

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Über eine landschaftliche schöne Strecke erreichten wir bald Chenini, eine Ksar.

Als Ksar (Speicherstädte) bezeichnet man traditionelle, ländliche befestigte Siedlungen der Berber in Tunesien. Man findet diese im berberischen Siedlungsgebiet des Dahar-Berglandes.

Der gesamte Ksar waren von Verteidigungsmauern umschlossen, durch die eines oder mehrere, oft monumental gestaltete Tore nach außen führen. Im Inneren befindet sich ein Netz gitterartig angeordneter Gassen, die oft als Sackgasse enden. Meistens gibt es nur wenige öffentliche Plätze in der Nähe der Tore, wo auch Moschee und Hammam zu finden sind.

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Die Häuser selbst bestehen wie die Mauern traditionell aus ungebranntem Lehm. In der Regel handelt es sich um zweistöckige Bauten mit einem oft auch als Wohnraum, zum Schlafen u. a. genutzten Flachdach. Sie sind meist um einen kleinen Innenhof angeordnet, es gibt neben dem Tor meistens nur wenig Öffnungen zur Straße. Die tunesischen Ksour bestehen häufig aus mehrstöckigen Tonnengewölben, die man als Ghorfa bezeichnet.

Quelle: Wikipedia

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Die touristische Speicherstadt Chenini haben wir uns nur kurz angesehen. Führer boten sich an, wir lehnten dankend ab.

Einmal den Berg hinauf, den Kreislauf hochgefahren, den „Einladungen“ widerstanden. Nur wenige Touristen, insofern ganz angenehm, dennoch, Douiret gefällt uns besser.

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Also bummelten wir die 20 Kilometer durch eine sehenswerte Berglandschaft auf den schon bekannten Parkplatz vor dem kleinen Hotel, das Zimmer in alten Wohnhöhlen eingerichtet hat. Die anderen vier Reisemobile parkten bereits dort.

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Cous Cous gehört zu den Teigwaren und wird aus Hartweizengrieß oder aus Hirse hergestellt.

Hier nach „Hausfrauenart“ sehr lecker zubereitet.

Ein freundliches Willkommensfoto des vermissten “BIG GRASSHOPPER”.

Für den Abend war ein gemeinsames Essen in dem “kuschligen” Höhlenrestaurant bestellt. Die kleine Höhle erwärmte sich schnell, eine anregende Unterhaltung über diesen schönen Ort folgte.

Auch Mouldi konnte uns mal wieder viel erzählen.

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Ein Menü mit leckerer einheimischer Kost verwöhnte uns, alle waren sehr zufrieden. Das Hammelfleich war ausgezeichnet. Natürlich gab es auch Harissa, eine aus Tunesien stammende, scharfe Gewürzpaste aus frischen Chilischoten, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Knoblauch, Salz und Olivenöl.

Das waren gut angelegte 15 TND und ein netter Abend.

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