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Oasencampingplatz Bougafer und Wüstenort Tazzarine 10. Tag - 7. März 2005 |
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Mal wieder tief beeindruckt von einer fasinierenden Wüstenlandschaft trafen wir in Tazzarine ein. Trotz der späten Ankunft am nachmittag nach 192 Kilometer dieses Tages hatten wir noch ein gutes Plätzchen auf dem Campingplatz erhalten, selbst Stromanschluss war kein Problem. Bei unserer Ankunft bot sich das übliche Bild, die erste Sattelitenantenne war ausgefahren, „Wasserträger“ füllten mit Wasserkanistern oder Gießkannen die Frischwassertanks auf. Stühlchenwetter war angesagt, leicht bekleidet fand man sich zum Plausch in der Sonne ein. Kurze Zeit später brach die Stromversorgung zusammen. |
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Am späten Nachmittag, kurz vor Sonnenuntergang machten wir noch einen Rundgang durch den Wüstenort Tazarine. Der Ort würde sich bestens als Filmkulisse eignen, so als den letzten Ort vor der Wüste mit vielen kleinen Geschäften, Werkstätten und einen kleinen Markt. |
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Einer der vielen Metzger rechnete seine Tageseinnahme (?) nach. |
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Überall standen oder saßen Menschen im Gespräch zusammen. Ware wurde getauscht, Lieferwagen wurden beladen. Einzigartige Atmosphäre! |
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Unser Eindruck: Ruhe und Gelassenheit! |
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Einheimisches Leben pur. Ein Markstand bot noch schöne dicke Orangen an, 2 Kilo kosteten 10 Dirhams (knapp 1 Euro). Da konnten wir nicht daran vorbeigehen. |
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Das Restaurant am Campingplatz „Village Touristique Biougafer“ konnten wir um 19:30 Uhr ausprobieren, heute stand Couscous, das marokkanische Nationalgericht und Kefta auf der Speisenkarte. Couscous besteht aus Hartweizengrieß, in einem Topf über Wasserdampf gegart. Zu erhalten mit Huhn, Täubchen, Lamm- oder Kalbfleisch und Gemüsesorten der Saison wird es zur Delikatesse. Kefta sind gebratene Hackfleischbällchen im Tajinegeschirr. |
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Uns hat es gut geschmeckt, die Portion Couscous mit Fleisch war riesig. Mit einer Cola, zwei 0,33 Heineken-Bier und zwei Kaffee mussten 185 Dirhams (ungefähr 18 Euro) auf den Tisch des Hauses gelegt werden. Zwar fanden nur sechs Teilnehmer den Weg ins Restaurant, plus ein fremdes Paar, dafür spielte eine Musikgruppe mit drei Männern und drei Frauen auf. Allerdings nur ein lustlos vorgetragenes Stück, dann haben sie sich verzogen. Man hatte offensichtlich mehr Gäste von unserer Reisegruppe erwartet. Nach unserer Rückkehr war der Strom wieder am Netz, allerdings nur mit ca. 120 bis 150 Volt, wie ein Mitreisender gemessen hat. |
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Übrigens, Reisemobile sind in Marokko keine Seltenheit, selbst zu dieser Jahreszeit waren die Campingplätze in der Wüste gut gefüllt, viele Franzosen, einige Holländer und wir! Das Angebot hat sich entsprechend der Nachfrage bereits gut entwickelt. Sogar Hinweise auf Entsorgungsmöglichkeiten für Reisemobile waren vereinzelt zu sehen. Hier ein Werbeschild, das sogar mit GPS-Daten für seinen Standort wirbt! |
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