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Fahrt zum Wüstencamp Tombouctou 9. Tag - 6. März 2005 |
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Unser erster Halt war ein ehemaliger Filmdrehort, ein Flugzeugrumpf diente als Kulisse. Hier wurde ein Teil des Filmes „Der kleine Prinz“ gedreht. Im Laufe der Jahre fehlen immer mehr Teile, der Propeller, die Räder … so erzählte Herr Prössel. |
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Abschied vom Wüstencamp Jasmina. Heute starteten wir erst um 9 Uhr, die Reiseleitung gönnte uns etwas mehr Schlaf als an den anderen Tagen. Also, wenn es für uns an der Tour bisher was kritisieren gab, dann ist das relative frühe Aufstehen, wenn es bereits um 8 Uhr losgeht. Der überwiegende Teil der Mitreisenden hatte damit allerdings weniger Probleme. |
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Grrrr ... wenn ich groß bin, dann ... |
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Interessant war auch der Stopp bei einer ca. 300 Jahre alten Wasserleitung, die noch immer ein Dorf mit Grundwasser versorgte. Die großen regelmäßigen maulwurfsähnlichen Hügel fallen auf dem sonst flachen Plateau deutlich auf. Unter jedem Hügel verstecken sich die Einstiege zu den unterirdischen ca. 3 Meter tiefen Rhettaras. |
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Hahaha ... da kann ich nur lachen! |
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Kauft denn mir keiner was ab? Zumindest einige Geschenke der Mitreisenden wechselten den Besitzer. |
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Anschließend holperten wir die letzten Kilometer der insgesamt rund 100 Kilometer dieses Tages zum Wüstendorf Merzouga. Dort wurden wir von dem (Geschäfts?) Freund des Ehepaar Prössel Omar zu einem Gläschen Tee eingeladen. |
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Sein Teppichgeschäft war ausgestattet wie in einem Märchen aus Tausend und einer Nacht, neben den Teppichen konnte allerlei schöne Souvenirs von Schmuck bis Kleidung erworben werden. |
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Von Omar wurde uns anschaulich die verschiedenen verschlüsselten Motive auf den sehr schönen Berberteppichen in Deutsch erklärt. Jede Familie hat ihren eignen Stil, die Muster erzählten zum Teil die Geschichte der Familien. Eine ganz andere Art von Teppichen als in Fes oder in Marakesch. Er wäre uns auch nicht böse, wenn wir keinen Teppich kaufen, wir sollten ihn nur weiterempfehlen. Die augenscheinlich gute Ware hatte aber auch ihren Preis. |
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Der eine oder andere Mitreisende konnte an Teppichen und den Souvenirs nicht vorbeigehen. |
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Brunnen des Wüstendorfs Merzouga |
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Relexen und plaudern |
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Gegen Mittag trafen wir nach insgesamt nur 110 Kilometer im nahe gelegenen Wüstencamp Tombouctou ein. Bei wunderschönen Wetter wurden die Stühle ausgepackt und gen … nein, nicht nach Mekka, sondern zur Sonne ausgerichtet. |
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Eine gute Sanitäreinrichtung überraschte uns, selbst die Handwaschbecken waren aus feinem Fossilenmaterial. Warmes duschen war hier ausgiebig möglich. Allerdings der Verfall begann! |
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Der Abend endete mit einer Einladung der Reiseleitung zum schmackhaften Tajine-Abendessen mit Hühnchen und Gemüse im Wüstenrestaurant Tombouctou. Auch heute Abend verkrümelte sich die Gesellschaft ruck zuck in die Reisemobile, ob das an der einheimischen Trommelmusik lag? Als wir zu sechst gegen 21 Uhr zum Stellplatz kamen, waren viele Mobile bereits dunkel. Der klare Sternenhimmel in der Wüste war unvergleichlich schön anzusehen, so viele Sterne sieht man in unseren Breitengraden nicht. Leider gelangen hier keine Bilder. |
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