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Die Souks von Fes 3. Tag - 28. Februar 2005 |
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Der Blick über die vielen gemauerten Behälter, in denen die Felle in den unterschiedlichen Farben behandelt wurden, war faszinierend. Ob das so gesund war, mit den nackten Beinen in den Behältern zu arbeiten? Diese Frage hat hier offensichtlich noch niemand gestellt. Natürlich wurden uns hier die vielen Lederartikel von Jacken bis Taschen auch angeboten. Wobei das Angebot an einigen Stellen uns leicht „abgehangen“ vorkam. Der Besuch eines Teppichladens war unvermeidlich. Freundlich wurden wir mit einem Glas Tee begrüßt. Dann wurden die Teppiche angepriesen, natürlich die besten und günstigsten Teppiche von ganz Marokko! Auch hier alle Zahlungsmittel und der Versand nach Hause natürlich auch hier kein Problem. |
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Ein Plakat mit einem fliegenden Teppich in Kooperation mit DHL (!) war der Beweis für diese Leistung. Wie sagte Herr Prössel, da muss man durch, einen Führer in Fes zu bekommen, der nicht in einen Teppichladen, führt ist unmöglich. Ob da der eine oder andere Dirham für den Führer abfällt? |
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Der Besuch in einer der über 200 Webereinen war ebenfalls sehenswert. Dieser Familienbetrieb stellte Stoffe aller Art in traditionsreicher Handwerkskunst her. Klar, auch hier war der Kauf eines Schals oder Stoffen selbstverständlich kein Problem. Auch hier haben uns beeindruckt, Arbeitsplätze und Technik wie im Mittelalter. |
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Erwähnenswert an diesem Tag ist das Pech eines Reisemobilisten, der an der Grenze beim Rangieren und Einweisen durch marokkanische „Helfer“ seine Aufbautür so stark beschädigte, das die Stufe und die Tür samt Scharniere völlig deformiert war. Ein Schließen der Tür war nicht mehr möglich, gut 20 Zentimeter stand die Tür ab. In Fes wurde eine Reparatur durch den Campingplatz organisiert. Nach stundenlanger Arbeit ist es der Werkstatt gelungen, die Stufe wieder zu richten und die Tür wieder funktionstüchtig zu machen. Frau Prössel sprach von einem „Wunder“. Allerdings wurden 900 Euro (!) verlangt, nach dem landesüblichen Handeln mussten immerhin noch 450 Euro bezahlt werden. Bei den ortsüblichen Stundenlöhnen wäre weniger als die Hälfte dieses Betrages angemessen gewesen. Hier kam doch der Eindruck auf, dass der Tourist ordentlich abgezockt wurde. |
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