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Meski - Oasencampingplatz Blaue Quelle (Source Blue de Meski) 6. Tag - 3. März 2005 |
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Wir gewöhnen uns so langsam daran, pünktlich um 8 Uhr fand auch heute die Besprechung über den Ablauf des Tages statt. Wir verlassen Midelt, die Stadt der Mineralien und fahren über bestens ausgebaute neue Straßen durch den Hohen Atlas. |
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Auch hier waren Fremdenlegionäre tätig, sie legten das Schwimmbecken an. Das Wasser hatte 21 Grad, einigte Mutige tauchten in das Becken, in denen heilige Fische schwammen. Die Sanitäranlagen entsprachen dem bereits bekannten marokkanischen Standard. Am Morgen war es noch bewölkt, unterwegs schien die Sonne, am Nachmittag fing es leider wieder an zu regnen. Das hat die Reiseleitung an dieser Stelle in 12 Jahren nur zweimal erlebt. |
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Um 16 Uhr besichtigten wir gemeinsam das typische marokkanische Lehmdorf Meski mit ca. 3.000 Einwohnern. Unsere Reiseführer, das Ehepaar Prössel, kennt seit über 10 Jahren Hassan, der am Campingplatz auch ein Geschäft mit Souvenirs betreibt. Hassan führte uns durch sein Dorf und konnte uns im durchaus verständlichen Deutsch viel über das Dorf erzählen. |
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Der städtische Dorfbrunnen ist rund 20 Meter tief. Darüber hinaus hat fast jedes Haus einen eigenen Brunnen. Der vor 10 Jahren erbaute städtische Wasserturm wurde von den Dorfbewohnern nicht angenommen, denn diese Art von Wasserversorgung kostet Geld. |
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Der Muezzin des Dorfes ruft das erste Mal morgens um 4 Uhr zum Gebet, insgesamt wird 5-mal täglich gebetet. Die Frauen dürfen nur in einem Nebenraum den Gebeten zuhören, Hassan verwies aber fast entschuldigend ausdrücklich auf den mit Teppichen ausgelegten schönen Raum für die Frauen. Die Teilnahme an den Gebeten ist Pflicht, nur eine Krankheit entschuldigt ein fernbleiben. |
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Tja, ihr mitteleuropäischen Frauen, das sind Küchen! Das Fladenbrot wird natürlich selber gebacken. |
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Der Vorratsraum |
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Die nette Katze im Sack |
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Gardinen im Gästezimmer |
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Eindruckvoll war das riesengroße Haus der Familie Hassans einschließlich der Stallungen, das Gästezimmer, das Schlafzimmer von Hassan, die Küche, Nebenräume und der Vorratsraum konnte besichtigt werden. |
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Mindestens 60 qm war das „Wohnzimmer“ groß. Hier wurden wir zum Tee einladen und es wurden Nüsse gereicht. Gerne haben wir den Tipp der Reiseleitung befolgt und zum Dank ein Gastgeschenk überreicht. Einige neue Handtücher und etwas Kleinspielzeug für die Kinder fand Anklang, welches sofort ausprobiert wurde |
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Die Decke des Wohnzimmers |
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Noch sein Vater hat nach den Erzählungen von Hassan seine Frau einmal wöchentlich geschlagen. Hassan hat einmal nachgefragt, warum er das macht. Das konnte der Vater auch nicht so recht beantworten, wenn er keinen Grund hat, die Frau wüsste schon warum. Erst seit rund 12 Jahren ist dieser merkwürdige Brauch nicht mehr praktiziert. Ein hoch interessanter Nachmittag, der auf Grund der langjährigen Beziehung unserer Reiseleitung zu Hassan zustande kam. In dieser Art wäre wahrscheinlich der Einblick in die doch so andere Kultur und in den Alltag der Dorfbewohner nicht möglich gewesen. Heute wurde uns der Vorteil dieser geführten Tour besonders bewusst. |
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Auf dem Rückweg schaute uns ein Dorfbewohner etwas misstrauisch (?) hinter her. |
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