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Spanien Tarifa - 26. Februar 2005

1. Tag - Begrüßung durch die Reiseleitung

Treffpunkt war der Campingplatz „Rio Jara“, ca. 4 Kilometer hinter Tarifa. Die Kosten für die dortige Übernachtung waren nicht im Reisepreis enthalten, allerdings wurden den Tourteilnehmern 20% Rabatt gewährt. Ein Tag ohne Strom kostete dann moderate 13,60 Euro. Der Platz liegt nah am weitläufigen Strand und nur 15 Kilometer von Afrikas Küste entfernt, aber auch recht nahe an der Landstraße.

Das Schild löste erste Erwartungen aus. Was werden wir in Afrika erleben? Wird Marokko demnächst zu einem Urlaubsziel für uns?

Dieser Tag wurde bereits als erster Tag unserer Marokkotour ausgewiesen und beginnt bei einem Schlückchen Wein mit der Begrüßung der Reiseleitung vom Reisedienst Sylt. Um 16 Uhr wurde das Programm besprochen, die Tourteilnehmer konnten sich ein wenig untereinander bekannt machen.

Anke und Detlef Prössel machten uns gemeinsam die Reise schmackhaft. Die ersten Erfahrungen mit Marokko machten die Prössels bereits vor 20 Jahren. Sie konnten über einen Zeitraum von 12 Jahren Reiseleitung berichten, wie sicher der “Polizeistaat” Marokko im Gegensatz zu Spanien wäre. In den ganzen Jahren wurde noch nie ein Reisemobil beschädigt oder gar aufgebrochen. Allerdings hatte der deutschsprachige marokkanische Führer am übernächsten Tag in Fes eine etwas andere Auffassung vor der Kriminalität in Marokko, er warnte uns insbesondere vor dem Stadtrundgang vor Dieben.

Als sehr gut wurden uns die Straßen in Marokko beschrieben: „Wir fahren nur beste Straßen“. Bereits am ersten Tag waren wir doch etwas anderer Meinung. Uns wurde erst im Laufe der Tour klar, dass die zwanzigjährige Marokkoerfahrung des Ehepaar Prössel und die ohne Zweifel ständigen Verbesserungen des Straßennetzes in Marokko Grundlage für die Aussage waren. Mit diesem Hintergrund aus marokkanischer Sicht und Denkweise traf die Aussage schon öfter zu. Wir mussten nur unseren mitteleuropäischen Standard (auch bei anderen Dingen) ein wenig vergessen. Aber davon im folgenden Bericht mehr. Wichtig war für uns schon bei der Auswahl des Reiseunternehmen, in Kolonne fahren war so gut wie gar nicht vorgesehen.

Nach der Ausgabe der Fährtickets der EuroFerrys Algeciras – Ceuta löste sich die Runde auf. Es wurde als Start für den nächsten Tag 8 Uhr festgelegt.

Nächster Tag

 

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