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30. November 2007 - Start der Busrundreise nach Korat über Ayutthaya

Heute begann der Ernst der Rundreise, um 5:30 Uhr wurden wir, wie in den folgenden Tagen, durch den Weckdienst des Hotels telefonisch geweckt. Pünktlich um 7:00 startete unser Bus, der von unserer kleinen Reisegruppe von angenehmen 16 Personen vielleicht zu 1/3 belegt war. Neben der Reiseleiterin fuhr noch ein älterer freundlicher „Boy“ mit, der für den preiswerten Getränkeverkauf sorgte, den Damen aus dem Bus half und für die Sauberkeit im Bus zuständig war.

Zügig fuhren wir nach Ayutthaya (auch Ayudhia, offizielle Schreibweise: Phra Nakhon Si Ayutthaya ist die ehemalige Hauptstadt von Siam (heute Thailand) und war im 18. Jahrhundert die Metropole Südostasiens.

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Heute ist Ayutthaya mit etwa 65.000 Einwohner die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Die erste Stadtion war ein Irrtum des Busfahrers, aber einige Fotos und die Gelegenheit sich die Beine zu vertreten, war der Stopp auf jedem Fall wert.

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Besichtigungspunkte waren die verschiedenen Tempelanlagen unter anderen mit einer beeindruckenden 6 Meter hohen vergoldeten Buddha-Statue, die Phra Phuttha Sri Sanphet genannt wurde.

Neben dem Wat Mongkol Borpith wurde der Wat Srisanpetch mit den drei Pagogen und der Wat Phra Sri Sanphet besichtigt, der der königliche Tempel auf dem Gelände des alten Königspalastes in Ayutthaya, bevor die Stadt 1767 von den Birmanen vollständig zerstört wurde. In seiner letzten Ausbaustufe vor seiner Zerstörung war der Tempel ein beeindruckendes Bauwerk. Im Zentrum der Anlage befanden sich auf einer erhöhten Plattform die drei Chedis, die heute die einzigen Gebäude sind, welche restauriert wurden. Von allen weiteren sind nur noch die Grundmauern erhalten. Die Chedis sind in der klassischen, ceylonesischen Bauart errichtet, die an eine Glocke erinnert.

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Weitere Bilder der Tempelanlagen in Ayutthaya

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Die Vielzahl der Buddhas in allen Variationen waren nur der Anfang ...

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Zwischendurch machten wir ein Stippvisite zu einem Denkmal der besonderten Art, hier verehren sie mit einem Standbild König Naresuan, der die Birmanen erfolgreich bekämpfte. Die Thai verehren den König mit der Aufstellung von Hähnen aller Art. Ein für uns etwas merkwürdig anzusehender Brauch. 

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Die Vielzahl der recht bunten Armeen der Hähne ergaben ein prächtiges Bild.

Je nach Geldbeutel waren die Hähne sehr klein und bis über zwei Meter hoch.

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Auf dem Weg nach Korat besichtigten wir den Wat Phra Phutthabat Ratchaworamahaviharn, ein großer königlicher Tempel mit dem Fußabdruck des Buddha, ein königlicher Tempel „erster Klasse“. Die größte Sehenswürdigkeit und gleichzeitig Namensgeber der gesamten Anlage ist der während der Regierungszeit des Königs Songtham (reg. 1610-1628) von einem Jäger auf dem Hügel Satchaphanthakhiri entdeckte Fußabdruck Buddhas. Der innen zentral angeordnete Fußabdruck ist etwa 52 cm breit, 180 cm lang und 27 cm tief. Heute wird die Abbildung wohl eher als Symbol verstanden.

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Um das Bauwerk herum sind zahlreiche Glocken angeordnet, die selbst wir Touristen mit einem „Glockengang“ schlagen durften.

Dabei konnten wir unsere Wünsche aussprechen und gleichzeitig unseren Geist beleben ... nicht jeder hat was gemerkt. Auf jeden Fall erklangen die Glocken unter zu Hilfenahme eines kräftigen Holzstabes sehr melodisch.

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Unsere Reiseleiterin spendete in einem kleinen Tempel unter der Aufsicht einer Aufpasserin einem kleinen Buddha eine brennende Zigarette, die dieser genüsslich rauchte.

Wir glaubten unseren Augen nicht, in der Tat, die Zigarette stand unter Rauch. 

Weitere Bilder

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Neben dem Fußabdruck ist die zum Mondop auf den kleinen Hügel hinaufführende Treppe interessant. Sie ist derjenigen Himmelsleiter nachempfunden, die Buddha bei seiner Rückkehr aus dem buddhistischen Paradies benutzt hat, eine dreiläufige Treppe aus Gold, Silber und Kristall. Jeder Handlauf beginnt unten mit einer fünfköpfigen bronzenen Naga-Schlange, deren Körper sich bis nach oben emporschlängelt.

Unser Hotel „Royal Princess“ in Korat erreichten wir am späten Nachmittag. Ein älteres Hotel umgeben von Straßen, die Nacht war unruhig, der Jetlag wirkte noch nach. Die Eindrücke der vielen Tempelanlagen und Hunderte von Buddhas dieses Tages trugen auch dazu bei.

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