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4.12.2007 - über Thatorn nach Chiang Rai

Heute war um 4:45 (!!!) Uhr wecken, wir wollten recht früh als erste Gruppe ein Elefantencamp erreichen. Elefanten spielten in in der Kulturgeschichte Thailands eine große Rolle als Symbol- Reit- und Kampftier. Ihre Intelligenz und Kraft machen sie zu Partner des Menschen und niemals werden sie als bloße „Arbeitsmaschinen“ angesehen.

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Im Camp hatten wir Gelegenheit einen ca. einstündigen Elefantenritt in den Dschungel zu buchen. Das hat sich keiner entgehen lassen. Nach einer Durchquerung eines Flusses trabten die Tiere gemächlich über einen Pfad durch die Landschaft. Wahrlich ein beeindruckendes Erlebnis.

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Unser verschmitzter Führer (mit Pudelmütze) freute sich, wenn er uns mit angedeuteten steilen Wegen irritieren konnte, die er angeblich mit dem Elefant gehen wollte. Mit im Preis war ein Bündel Leckereien für die Elefanten, Bananen und Bambus enthalten.

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Bald kam der Rüssel fordernd nach oben und die ersten „Snacks“ wurden verschlungen. Das riesige Maul sieht schon beeindruckend aus, gut das wir oben sassen, da kam ja nur der Rüssel hin!

Dieser freundlich lachende Pfleger war gut drauf, ob das an der “Tüte” lag, die er rauchte?

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Ob es den beiden Damen so ganz wohl war, als die Elefanten durch den Fluss durchquerten? Wir wissen es nicht. Aber alles kein Problem für die vorsichtigen Tiere, es ging alles gut!

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Die Kamera des Touristen freute sich über einige wenige “ursprüngliche” Bilder auf dem Lande, Arbeit auf dem Feld per Hand, oder die “Naturtränke” für die Kuh. Selten zu sehen, schließlich ist Thailand ein modernes Land.

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Die sich anschließende Schau im Camp mit vielen Elefanten war recht unterhaltsam, schließlich durfte der Autor auch einmal auf einem angenehm warmen Rüssel sitzen (leider kein Foto, die Aktion ging sehr schnell). Wenig später gar auf einen Elefanten ohne Sattel sitzen, der vom Begleiter zum Aufsteigen gebracht wurde. Sogar mit Foto!

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Uns wurde versichert, den Elefanten macht das Spaß, sonst würden sie nicht mitmachen. Dem Autor hat es auf jedem Fall auch Spaß gemacht, denn wann kann man schon auf einen Elefanten ohne Sattel sitzen? “War es mulmig”, wurde ich gefragt. Aber Nein, es hat einfach nur Spaß gemacht.

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Gerne sammelten die netten Tiere vorsichtig die Scheinchen auf, die als Trinkgeld gereicht wurden. Ungläubig nahmen wir wahr, dass die Elefanten künstlerisch veranlagt waren, sie malten doch tatsächlich vor unseren Augen Bilder!

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Landschaftlich zählt diese Region laut Reiseführerin zu den schönsten in Thailand. Auf einem Bambusfloß gleiten wir gemächlich über einen kleinen Fluss, die grüne Landschaft zog an uns vorbei. So ein Floss hält nur etwa drei Monate, unser Floss war scheinbar noch nicht so alt, wohlbehalten erreichten wir wieder das Ufer.

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Haben Sie oben auf dem Bild gesehen? Der junge Thai telefonierte in aller Ruhe und lenkte das Floss.

Bei uns kostet das im Auto 40 Euro. Na ja, ist nur ein Floss mit Touristen!

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Dieses leicht überladene Boot brachte Sand in eine kleine Produktionsstätte, hier wurde Zement hergestellt.

So wie wir das beobachten konnten, waren keinerlei Maschinen im Einsatz.

Zu beiden Ereignissen dieses Vormittags wurden von Thais Fotos geschossen, die man anschließend für 200 Bhat (ca. 4 Euro) gerahmt erwerben konnte. Das Besondere am Rahmen war, er war aus Elefantendung hergestellt, ein Recycling der besonderen Art, der sich aber nicht am Geruch bemerkbar machte.

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Thailand ist landschaftlich im Norden nach der Regenzeit zwar grün, von unendlich vielen Reisfeldern (Export jährlich etwa 10 Millionen Tonnen) geprägt und im Norden vom dschungelähnlichen Regenwald geziert. Sehenswert? Das muss jeder Reiseteilnehmer für sich entscheiden.

Wer aber ausgefallene Landschaften und Ortschaften liebt, der sollte das Land eher meiden.

Darüber hinaus ist Thailand ist sehr westlich orientiert und weit weniger exotisch als erwartet.

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Wenn das Reisfeld nicht gewesen wäre, dann sieht es wie im Sauerland aus.

Das Mittagessen nahmen wir mal wieder in einem netten Thai-Restaurant ein. Das war zwar sehr touristisch, aber wir hatten Glück, nur unsere Gruppe wurde versorgt. Das Essen vom Buffet war durchaus akzeptabel.

Wenig später rollte ein Bus mit israelischen Touristen an, deren Auftritt und merkwürdigen Essgewohnheiten wir bewundern konnten. Nichts wie weg!

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Am Nachmittag erreichten wir Thatorn, es schloss sich eine Bootsfahrt auf dem Kok-Fluss an. Wir bestiegen ähnliche Boote wie am ersten Tag in Bangkok, für 2 Stunden brausten wir über den Fluss. Der Motor wurde mit Gas aus Flaschen betrieben, das kostete uns den ersten Platz, kurz vor dem Ziel musste unser Bootsführer die Gasflasche wechseln. Während der Fahrt boten sich eine Reihe von schöner Fotomotive an, Bambuswälder, Tiere und Dörfer an den Hängen.

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Tatsächlich, dort wurde ein Einbaum gefertigt!

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Unser Bootsführer fuhr zwar schnell, aber sehr umsichtig und ließ auch mal einen kurzen Stopp zu, damit wir fotografieren konnten. Das tat dann den Ohren gut.

 

Die Anlegestelle befand sich am späten Nachmittag direkt am Hotel „The Legend“, etwas außerhalb von Chiang Rai.

Eine außerordentlich schöne Anlage mit Appartementhäusern. Die Zimmer waren rustikal eingerichtet, man betrat diese durch das Bad, eine Dusche von bestimmt 5 qm bot sogar einen Wasserfall als Alternative zu der normalen Duschanlage! Allerdings Vorsicht, Mücken waren allgegenwärtig, hier waren sogar die Betten mit Mückenzelten versehen.

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Unser aus Sicherheitsgründen mitgenommene Mosktionetz kam allerdings auf der Reise nicht zum Einsatz.

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Das Restaurant war seitlich offen und ließ eine Aussicht auf den Fluss zu.

Das Essen ausgezeichnet, der Adventskranz erinnerte uns daran, wir hatten den ersten Advent.

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Nach dem Abendessen saßen wir in einer unterhaltsamen Runde im Garten und wurden fast ganz für uns alleine von einem Musiker und Sänger unterhalten. Entspannt konnten wir unsere „Zeltbetten“ aufsuchen, die Mücken haben uns dank Autan in Ruhe gelassen.  

Zum Frühstück gab es immer erst auf Bestellung frisch gebrühten Kaffee, den besten den wir in Thailand trinken konnten. (manchmal zogen wir allerdings Tee vor ...)

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The Legend Hotel Chiang Rai

The Legend

Jedes der 78 Zimmer des 4-Sterne- Hotels bietet Komfort und Behaglichkeit wie zu Hause. Für einen komfortablen Aufenthalt verfügen alle Zimmer über Föhn, Telefon, Klimaanlage, Minibar, Kaffee/Tee, Schreibtisch.

Das Hotel in Chiang Rai mit Sicherheitsschließfächer, Wäsche-Service, Restaurant, Babysitting-Service, 24-Std.-Zimmerservice, Bar ist ein Garant für eine angenehme Reise. Das Hotel bietet viele Erholungs- und Freizeiteinrichtungen wie Swimmingpool, usw..

Das The Legend Chiang Rai Hotel bietet umfassende Ausstattung und besonders freundlichen Service – kein Wunder, dass so viele Gäste immer wiederkommen. (Text aus dem Internet)

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