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5. Dezember 2007 Der König wird 80 Jahre alt, ein besonderes Erlebnis am Abend in Bangkok Thailand ist seit einem unblutigen Umsturz 1932 eine konstitutionelle Monarchie. Staatsoberhaupt ist der König, der gleichzeitig höchster buddhistischer Würdenträger ist. Er wird beraten und vertreten durch den Kronrat. Der König hat keinen direkten Einfluss auf die Tagespolitik, sondern nimmt im Wesentlichen repräsentative Aufgaben wahr. Alle sehr grundlegenden politischen Entscheidungen werden jedoch vom König vorher abgesegnet. So wurde der Putsch im Jahre 2006 erst nach dem Plazet des Königs (unblutig) durchgeführt. Die Monarchie in Thailand wird als wichtigster Stabilitätsfaktor angesehen. |
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Wir konnten aus dem Taxi Tausende von Menschen beobachten, die in ihren gelben T-Shirts den Geburtstag des Königs feierten. Aber es sollte noch besser kommen. |
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Während der Rundreise haben wir immer von der Einladung des Königs am 5. Dezember in Bangkok gescherzt, dass sich das in gewisser Weise sogar bewahrheitet, haben wir allerdings nicht geahnt. Da unsere Mägen sich meldeten, suchten wir einen Stand auf, wo Massen von Thais Essen kauften, so dachten wir zumindest. In Wahrheit war das eine Speisung am Rande des Sanam Luang Park zu Gunsten der Bevölkerung, der König hat sozusagen einen ausgegeben. Uns Touristen verzieh man großzügig, dass wir uns am falschen Ende der Schlange anstellten, Ruck zuck hatten wir eine Plastikschale mit Reis und Hühnchenragout in der Hand. Kein kulinarischer Hochgenuss, aber der Magen war beruhigt. Vielen Dank für die Einladung König Bhumibol Adulyadej, Long Live The King! |
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Eine Fahne hat uns etwas irritiert ... |
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Fliegende Händler boten überall ihre Waren an, Garküchen sorgten für den kleinen Hunger. Übrigens, Danke für sie heißt khop khun kah, Danke für ihn khop khun khrap. Das wird mit einem freundlich zusammenlegen der Handflächen und einer leichten Verbeugung begleitet. Eine liebenswerte Geste. Anschließend kauften wir Männer uns wenigstens eine gelbe Kappe für 99 Bhat um auch unsere Ehre dem König zu erweisen. Die Feierlichkeiten waren zwar Rummel, aber da offiziell kein Alkohol im Spiel war, auch sehr friedlich. |
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Nach einigen Stunden schlendern durch die Menge suchten wir einige Zeit ein Taxi, was uns irgendwann auch gelang. Allerdings war der ausgehandelte Festpreis von 350 Baht (ca. 7 Euro) etwas erhöht, das Taximeter blieb aus, aber kein Problem, wir vier wollten ja schließlich unser Hotel wieder erreichen. Dort schlürften wir unter dem Eindruck des gesehenen noch ein Shinga-Bier und sanken gegen 23:30 Uhr in die Betten. Eigentlich gefiel uns der erneute Zwischenaufenthalt in Bangkok von der Planung her nicht, aber der Anschlussflieger nach Phucket am gleichen Tag wäre bereits bei einer kleinen Verspätung nicht mehr erreicht worden. Diese Fügung hat uns ein unwiederholbares Erlebnis beschert. |
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