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2.12.2007 - Sukothai - Lampoon - Chiang Mai

Zu Fuß liefen wir zunächst zu einer kleinen Tempelanlage in Phitsanulok, bereits am frühen Morgen konnten wir hier einige gläubige Thais beobachten. Warum auch immer, wir waren schon kurz nach 7 Uhr dort. Die Reiseleiterin hielt einen längeren Vortrag über den Buddhismus und der Kultur dieser Region. 

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Nach dem wir am Vortag nur wenige Buddhas gesehen hatten, wurden wir heut entschädigt. Viele schöne Buddhas zierten die Anlage. Ein schwarzer, ein dicker mit einem sehr freundlichen und zufriedenen Gesichtsausdruck.

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Dann ging die Fahrt zum „Wat Mahathat“ aus dem 13. Jahrhundert „Tempel der großen und heiligen Reliquie“ der mit den tief herunter gezogenen Dächern ein gutes Beispiel mittelalterlicher Tempelarchitektur ist.

Das wichtigste Bauwerk des Wat Mahathat war ursprünglich der hohe, zentrale Prang (Wikipedia) im Khmer-Stil. Dieser Tempel ist in Sukothai und wurde 1438 von Ayutthaya abgelöst und nicht von den Birmanen geschliffen.

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Hier war auch ein eindeutig weiblich anmutender Buddha zu sehen, hier kann man vermuten, dass des Künstlers Lebenseinstellung zum Ausdruck gebracht wurde.

Wir schlenderten nach einer Ochsenkarrenfahrt zum „Wat Si Chum“, dem wichtigsten Monument nordwestlich der Stadt. Der große Mondop (Wikipedia) soll von König Maha Thammararadscha II. Ende des 14. Jahrhunderts erbaut worden sein.

Der quadratische Bau hat eine Seitenlänge von 32 Metern. In den dicken Wänden befindet sich ein schmaler Gang, mit einer Treppe zum Dach. Das nutzte der König um einer versteckten Ansprache seine Truppen zu motivieren, daher wird die Anlageauch der sprechende Buddha genannt.

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Mittags kehrten wir in ein thailändisches Restaurant ein, hier wurden wir ausgezeichnet beköstigt. Insbesondere der Fisch stellte sich als hervorragend heraus. Die Bananen (auch Zwillinge) schmecken weit aus besser, als sie aussahen.

Wir konnten auch einen Blick in den herrlichen Wohnraum des Besitzers werfen.

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Unterwegs auf einem Berg fanden wir Hunderte von Geisterhäusern vor, angefangen hat das vor Jahrzehnten als sich Unfälle an dieser Stelle häuften. Kaum ein Thai-Autofahrer fährt hier vorbei ohne zu hupen.

Zusammen mit den ertönenden Hupen stellte sich eine merkwürdige Atmosphäre ein. Aber Hauptsache die Geister lassen sich davon beeindrucken.

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Lampoon oder auch Lamphun liegt etwa 670 km nördlich von Bangkok und 24 km südlich von Chiang Mai der zweitgrößten Stadt des Landes entfernt. Infolge seiner abgeschiedenen Lage konnte Lamphun die Ursprünglichkeit einer thailändischen Stadt bewahren. Wir besuchten am späten nachmittag den Wat Phrathat Haripunchai aus dem Jahre 1157 mit einer 46 m hohen Pagode und einem Dachschirm, der aus fast 7 kg Gold gefertigt ist.

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Beim mäßigen Essen traten etwas lustlos hübsche junge Mädchen und Jungen in schönen bunten Kostümen auf und führten Tänze vor. Da waren sich die Teilnehmer einig, das hätte man sich sparen können.

Der schönen bunten Bilder wegen

Der Abend endete in der Hotelbar bei Live-Musik. Für TUI-Gäste gab es einen besonderen Service, wenn ein Getränk bestellt wurde, dann gab es das gleiche Getränk noch mal kostenlos. Da konnten wir nicht widerstehen. Der leckere Rotwein trug zum guten Schlaf bei.

Der Tempel steht auf dem Gelände des ehemaligen Königspalastes. Beherrscht wird die Anlage von einem reich vergoldeten Chedi (Religuienturm), der prächtig anzusehen war. 

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Die Krönung der Touristenbelustigung folgte am Abend. Nach dem Einschecken im eleganten Hotel „“The Empress“ in Chiang Mai („Die Rose des Nordens“ mit ca. 300.000 Einwohner) wurden wir mit dem Bus zu einem so genannten typischen „Kantoke-Abendessen“ gefahren. 

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