Banner_2_Reisemobil-fahren.de

Cap Serrat und Strand von Zouara

Am nächsten Morgen fuhren wir Richtung Bizerte, Anfangs ein Stück Autobahn gegen eine geringe Gebühr von 1.900 Dinar, ca 1,20 Euro. Unterwegs Brot gekauft in einen der typischen kleinen Straßenlädchen in den Ortschaften.

Die schmalen Nebenstraßen gehören nicht allein den Autos!

Die Mittagszeit verbrachten wir am Cap Serrat, dort existiert ein Strandgelände, wo Reisemobile und Zeltcamper gegen Gebühr willkommen sind. Die nächste Strecke wird anhand der Karte erklärt.

Landschaftlich präsentiert sich der Norden als Agrarland, ehemals als Kornkammer Roms bekannt. Da aber die Felder bereits abgeerntet waren, herrschte ein gräulicher Ton als Landschaftsfarbe vor. Zwischendurch durchfuhren wir aber auch Wälder (Korkeiche, Pinien und natürlich Olivenbäume) und passierten den Ichkeul-See.

Am frühen Nachmittag erreichten wir den Strand von Zouara kurz vor der Korallenstadt Tabarka. Auf einem Parkplatz hinter einer Düne war die zweite Übernachtung vorgesehen. Ein herrlicher Strand lud zum baden ein. Unser Führer Mouldi hat bereits telefonisch frischen Fisch für den Abend bestellt, der auf dem Platz gegrillt werden sollte.

Der Stellplatz hinter den Dünen an einem schönen Sandstrand war leider mit Müll verunstaltet, aber dafür standen wir dort alleine. Der Fisch wurde von einem Bekannten von Mouldi über einem offnen Feuer gegrillt, perfekt zubereitet! Aber nach zwei Fischen haben die meisten gestreikt. Vorher gab es eine Suppe, haus gebackenes Brot und eine Art gedünsteten Salat.

Hoch zufrieden plauderten wir noch etwas, bis plötzlich vier junge Männer im Dunkeln auftauchten, die uns freundlich begrüßten. Das mulmige Gefühl ließ schnell nach, es waren Polizisten in Zivil. Alles kein Problem, Mouldi hat die Situation geklärt. Bis auf bellende Hunde war die Nacht ruhig, die Temperaturen ließen einen angenehmen Schlaf zu. 

Weiter nach Tabarka und Dougga

 

Zurück zur Übersicht Reiseberichte Deutschland - Europa - Welt