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Metlaoui - Seldja-Schluchten

Um 10 Uhr starteten wir mit dem ehemaligen Salonzug des Bey von Tunis in die Seldja-Schlucht. Hier hat der Qued Seldja (Fluss) seinen Weg durch die bis zu 100 Meter hohen Felswände gebahnt, die manchmal bedrohlich eng zusammenrücken. Auf einer Strecke von 15 Kilometer ratterte der mit Touristen vollbesetzte Zug durch ein grandioses Naturereignis. Ein weiteres touristisches Muss in Tunesien.

Zunächst durchfuhr der Zug gemächlich eine Wüstenlandschaft, an einer Oase vorbei.

Dann arbeite sich das Museumsstück bergauf. Bald tat sich ein prächtiger Blick in eine Schlucht auf.

 

Ein erster Stopp und unzählige Fotos wurden gemacht.

Der zweite Stopp war nicht minder interessant. Eine fanatische Landschaft.

Nach der Rückkehr entstanden noch einige Fotos von den unterschiedlichen Waggons. Von Luxus bis Holzklasse.

Bitte nicht auf den Bahnhöfen benutzen ... unten sind die Schienen zu sehen.

Das war schon was, aber es kam noch besser!

Auch die 1. Klasse Toilette entleerte auf die Schienen, wie das so üblich war.

Der Bremser übte seine verantwortungsvolle Tätigkeit auf einen Hochsitz aus.

Das war sicherlich nur dem Bey von Tunis vorbehalten.

Die “Holzklasse”

Achtung Dromedare!

Nach der Zugfahrt fuhren wir mit unseren Reisemobilen weiter durch eine immer interessanter aussehende Vorwüstenlandschaft.

Ein erstes Stück Sandpiste.

Am Nachmittag trafen wir in der Nähe der Bergoase Mides ein, unmittelbar an der algerischen Grenze. Auf einem Plateau richteten wir uns für die Nacht ein.

Den nahe liegenden Berg haben wir am späten Nachmittag bewältigt, um die tolle Aussicht hinunter auf das Tamerza Palace und Alt-Tamerza zu genießen.

Mouldi ohne Telefon? Selbst auf dem Gipfel erreichten ihn “wichtige” Telefonate.

Ein Oasenbewohner brachte uns nach einem Anruf von Mouldi zum Abendessen auf seinem Moped Couscous zum stolzen Preis von 15 Dinar pro Person, denn selbst Mouldi bezahlen musste. Das Hammelfleisch war leider zäh und sehr sparsam, die Soße hätte auch etwas reichlicher sein können. Auch Mouldis Versicherung, normalerweise nimmt er sogar 25 Dinar pro Person, also ca. 16 Euro, machte das Essen nicht besser. Wir fragten uns, wer auf solche Preise hereinfällt. Etwas zähneknirschend haben wir die Situation so toleriert.

Als Ausgleich für das minderwertige Essen wurde uns ein Naturereignis geboten, eine teilweise Mondfinsternis, die wir gemeinsam lange dabei plaudernd bewunderten.

Weiter zu den Oasenorten Tamerza, Mides und Chebika

 

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