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Mouldis Hof

Die Weiterfahrt über Bod Arada und die Zufahrt über eine rund 5 Kilometer lange Piste zum Hof von Mouldi hat sich gelohnt, einsam inmitten einer herrlichen Landschaft empfing uns herzlich die Großfamilie. Zur Begrüßung gab es Tee, eine Besichtigung der Gebäude und des Geländes schloss sich an.

Die 82-jähige Mutter von Mouldi ließ es sich nicht nehmen uns zu begrüßen. Sie hat zehn Kinder geboren, wovon sieben noch leben. Die Mutter hat sich festlich in ihrer Tracht gekleidet und fragte uns neugierig aus. Gemeinsam lachten wir über unsere Kommunikation, die von Mouldi übersetzt wurde.

Am Abend waren wir zum Couscous-Essen im Innenhof des Gebäudes eingeladen, zubereitet von der Familie Mouldis. Dazu gab es eine etwas scharfe Soße mit Kichererbsen und ganzen Zwiebeln, Lammfleisch, Salat und Peperoni. Dazu frisches Brot, natürlich alles selbst hergestellt. Zucker- und Wassermelonen und Tee beendeten das leckere Essen. Im Gegensatz zum Couscous der Tunesier sorgte Muoldi für reichlich Soße, eine Anpassung an den deutschen Geschmack.

Kurz danach wurde eine Trommel hervorgeholt, bei Gesang und Tanz kam Freude auf. Ein Erlebnis, dass man nicht so schnell vergisst. 

Weiterfahrt nach Gafsa

 

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