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Tabarka Am nächsten Morgen rollten wir nach Tabarka an der so genannten Korallenküste. Bizarre Felsspitzen, „die Nadeln“ am Hafen sind das Wahrzeichen von Tabarka. Hier flanieren auch gerne die tunesischen Brautpaare, denn der Ort ist bei Hochzeitreisenden beliebt. Ansonsten bietet der Ort französisches Ambiente mit vielen Hotels in allen Preisklassen und den besten Golfplatz Tunesiens. Abgesehen von den Felsnadeln, sonderlich beeindruckend war der touristische Ort nicht. |
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Wir rollten weiter durch eine etwas kargere werdende Landschaft. Nach dem grüneren Norden musste sich das Auge erst an diese Art von Schönheit gewöhnen. Zum Teil schnurgerade zogen sich die akzeptablen Landstraßen durch die Gegend. |
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Unterwegs wurde neben Obst auch Feigen gekauft, perfekt abgewogen durch eine Handwaage. Der Esel, ein treuer Begleiter vieler Tunesier. |
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Während unserer Mittagspause ließen wir die Landschaft auf uns wirken. Schatten spendeten nur einige Bäume am Straßenrand. Dann ging es weiter durch die karge Landschaft Richtung Dougga. |
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Dougga |
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Am frühen Nachmittag erreichten wir Dougga, einer bereits im 4. Jahrhundert vor Christi gegründete Siedlung auf ein 570 hohes Plateau. Die Römer bauten die Siedlung aus. Noch heute ist das Stadtbild gut erhalten und die bedeutendste Ausgrabungsstätte Tunesiens. Das Theater sorgte für die standesgemäße Unterhaltung, der Kapitolstempel zeugt noch heute von der ehemaligen Pracht. Dieses sehenswerte antike Kleinod hoch über dem Tal auf einem Felsplateau, umgeben von riesigen Getreidefeldern, ist sicherlich ein touristisches Muss in Tunesien. |
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