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Tamerza, Mides und Chebika

In der wüstenhaften Gebirgsregion des Djebel en-Negueb mit seinen tiefen malerischen Schluchten liegen die drei Bergoasen im südöstlichsten Zipfel von Tunesien an der algerischen Grenze, Tamerza, Mides und Chebika. Ihre Wurzeln reichen bis in die römische Zeit zurück.

Am Morgen haben wir die grandiosen Felsschluchten von Mides durchwandert und anschließend einen Blick auf die Wasserfälle von Tamerza geworfen. Neben einem Hut aus Palmenblättern geflochten, haben wir auch ein Stück versteinerten Baum erworben. Solche Exemplare sind Millionen von Jahre alt. Das handeln machte Spaß, der Händler lief uns bis zum Reisemobil nach, um dann doch den von uns gebotenen Preis nachzulassen. (von 30 auf 12 Dinar)

Diese Art von Käfern (bis zu 2 cm groß) waren des öfteren zu beobachten.

Auf dem Berg die Grenzstadion von Mides zu Algerien, davor ein Friedhof.

Die Oasen wurden mehrfach genutzt, oben die Dattelpalmen, darunter Obstbäume und Gemüse.

Die Felsenschlucht war ein Flussbett, jetzt weitgehend ausgetrocknet. Nur im Winter fließt gelegentlich Wasser durch. In den Felswänden waren Fossilien zu beobachten.

So ein Touristendasein ist schon beschwerlich, unermüdlich führte uns Mouldi und sein Begleiter aus Mides durch die eindrucksvolle Schlucht.

Anschließend durften wir noch Alt-Mides erobern. Wir hatten Glück, die Massen von Touristen in Bussen mit den Hotelgästen begegneten uns erst bei unserer Weiterfahrt.

Eindrucksvoll auch die Sicht von oben in die Schlucht.

 

 

An den Souvenirständen kamen wir nicht völlig ungeschoren vorbei.

Auf einer Panoramastraße fuhren wir nach Chebika und durchwanderten die dortige Schlucht bis zur Quelle der Oase und hoch über den Berg zurück ins Dorf.

An den Reisemobilen lauerten einige Kinder auf uns, die zwar zurückhaltend bettelten, aber wir haben uns erweichen lassen. Einige Dauerlutscher wechselten den Besitzer. Mouldi fand das nicht in Ordnung, dadurch werden die Kinder nach seiner Meinung verzogen und verstehen nicht, wenn andere Touristen nichts geben. Der Griff zum Stein wäre dann schnell passiert. Wir haben uns das für den Rest der Reise zu Herzen genommen.

Dieses Schild erschloss sich uns nicht.

 

 

Achtung Bodenwelle, hundertfach zwang uns in den Ortschaften die Bodenwellen abzubremsen und sanft weiterzufahren.

Panoramablick nicht nur rechts, sondern auch links.

In der Oase Chebika gab es nette Blickfänge und “Tee-Shirts”

Dieser Engpass war nur bis 100 kg zugelassen ... in der Breite! Es soll hier schon jemand gescheitert sein.

Dieses Grabmal (Marabout) war zugänglich, ein Heiliger war hier begraben. Die kleinen kuppelbekrönten Marabouts sind überall in Tunesien zu sehen. Sie sollen den Segen des Islams vermitteln und dienen oftmals als Pilgerstätten.

Auch das ist Wüste, vertrockneter Boden so weit das Auge reicht. Dazwischen grüne Flecken, die bei Regen zum Leben erwachen.

Beispiele für die typischen Stadttore der Wüstenstädte.

 

 

Unten ein eleganter Brotschrank vor einem Lebensmittelgeschäft.

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