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El Djem – Port el-Kantaoui

Also fuhren wir am nächsten Morgen durch kilometerlange Olivenhaine, Plantagen so weit das Auge reicht. In El Djem besuchten wir das exzellent erhaltende monumentale Amphitheater. Bis zu 40 Meter hoch sind die durch Arkaden gegliederten Außenmauern, 148 Meter lang und 120 Meter breit ist der ovale Innenraum.

Souvenirs, Souvenirs, Leute kauft sie ein.

Dieses Amphitheater war das drittgrößte der römischen Welt. Im Innern sind noch die Verliese zu erkennen, in denen die Gladiatoren und verfolgten Christen auf ihre tödlichen Auftritte warteten. In den Kellergewölben warteten die Raubtiere auf ihren letzten Fraß. Staunend bewunderten wir die architektonische Leistung, schaudernd nahmen wir den Zweck des Amphitheater war.

Lasst mich bloß in Ruhe ihr Touristen!

Einlässe in der Decke ließen Tageslicht in den Bereich der dunklen Gänge.

Kalles Hut erregte mal wieder Aufmerksamkeit. Dieser Tunesier wollte unbedingt das Abzeichen zur Fußballweltmeisterschaft abkaufen. Da biss er aber bei Kalle auf Granit.

Mit im Eintrittsgeld des Amphitheater inbegriffen war der Besuch eines Museum. Hier werden sehr schöne Mosaiken und die Fundamente römischer Villen gezeigt, die hier ausgegraben wurden.

Ein sehr lohnender Besuch dieser beiden Kulturstätten.

Dieser Löwe war leider nicht käuflich. Schade, er hätte gut in unsere “Loewensammlung” gepasst.

Unser nächster Stellplatz für zwei Tage befand sich in einer Hotelanlage in Port el-Kantaoui.

Das zu bezahlende Abendbüffet und Frühstück war die „Stellplatzgebühr“. Kosten: 70 Dinar pro Tag ohne Zimmer, mit Zimmer 90 Dinar. Sämtliche Einrichtungen des 3-Sterne Hotels Miramar Golf standen zur Verfügung.

Nach dem Abendessen (mittelprächtig) im Hotel schlenderten wir vorbei an zahlreichen Hotels durch den komplett künstlich angelegten Ort „Port el-Kantaoui“ zum Hafen. Die auf alt getrimmte durchaus gelungene Architektur gaukelt den massenhaften Touristen eine Art von Medina vor. Bootsbesitzer animieren die vorbeiflanierenden Urlauber zu einer Bootstour.

Einige Jachtbesitzer saßen auf ihren Schiffen und betrachteten das Publikum, oder ließ man sich betrachten? Restaurants, Cafes und viele Souvenirgeschäfte, eine etwas lästige „Anmache“ der Kellner sollte für Umsatz sorgen. Auf dem Rückweg erwischte uns ein Gewitter, bis auf die Haut durchnässt erreichten wir die Hotelanlage.   

Besichtigung von Sousse

 

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