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Hafen La Coulette - Genua 22. September 2006: Der letzte Tag in Tunesien, die Reisemobile wurde noch mal voll getankt, diese für unsere Verhältnisse günstigen Dieselpreise mussten genutzt werden. Leider strikte Kalles Reisemobil vor dem erreichen einer Tankstelle, der Tank war leer. Dank guter Vorsorge war ein Reservekanister an Bord. Die Anfahrt zum Hafen durch den starken Verkehr nervte etwas, zwischendurch mussten wir eine kleine Fähre nutzen. |
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Die Formalitäten im Hafen erledigte Mouldi für uns. Nach der Verabschiedung fuhren wir in den Zollbereich. Unsere Wohnmobile wurden kontrolliert, Waschraum, Dusche, Stauklappen und Heckgarage, alles musste geöffnet werden. Aber alles kein Problem, wir hatten keinen Flüchtling versteckt. |
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Unsere klimatisierte Außenkabine mit Dusche und WC war für 4 Personen (Stockbetten) geeignet. Auffällig war der stark verschmutze Teppichboden, na ja, hell Mint war vielleicht nicht die praktischste Farbwahl. Mit einstündiger Verspätung verließ die „Carthage“ den Hafen. |
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Oftmals wurden die Fahrzeuge mehrfach kontrolliert. War das System, oder wußte nur die “Rechte” nicht was was die “Linke” tat? |
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Gleich drei Restaurants waren im Angebot, Bars, Pool und einige Läden stellten den „Luxus“ dar. Wir trauten uns trotz der nicht so guten Erfahrungen auf der Hinfahrt in das Selbstbedienungsrestaurant. Den gebratenen Fisch (6 Euro mit Pommes frites und Gemüse) ein wenig mit Harissa gewürzt, schon schmeckte das Gericht viel besser. Das Restaurant selbst hatte nicht die Werkskantinenatmosphäre wie auf der Hinfahrt. |
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Der Abend war von der Abschiedsstimmung geprägt, geköpft haben wir noch eine Flasche Wein, die Mouldi uns spendierte. Eine Runde Kniffel ließ den Abend kurzweilig vergehen. |
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Dieser Damenfuß präsentierte sich perfekt mit Henna verziert. |
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Warten auf die Ankunft |
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Kalle schaute dem Kapitän auf die Finger, er machte aber seinen Job gut. Wir sind wohlbehalten in Genua angekommen. |
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Glück gehabt, Klappe auf und als Erster raus! |
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Fazit Eine interessante Reise über 2.600 Kilometern vom Norden bis in den Süden, mit vielen unterschiedlichen reizvollen Eindrücken. Durch die Führung mit einem Araber konnten wir einige sehr attraktive Situationen erleben, die sich einem allein fahrenden Reisemobiltouristen so nicht erschließen. Wer weder arabisch noch französisch spricht, sollte auf Nummer sicher gegen und sich den geführten Touren von Mouldi Oueslati (www.saharareisen-oueslati.de) anschließen. Mit dem Reisemobil in Tunesien Tunesien ist kein ausgesprochenes Campingland, die einfach ausgestatten Campingplätze sind eher selten. Nur in Douz, am Rande der Wüste gibt es mehrere Campingplätze. Die Campingplatzgebühren liegen zwischen 10 und 15 Dinar, ca. 6,50 bis 9,75 Euro. Über den Standard muss kein Wort verloren werden, ein autarkes Reisemobil ist aber angenehm. Freies Übernachten ist mit Erlaubnis der zuständigen Polizeibehörde und dem Besitzer des Grundstückes gestattet. Nicht so gerne gesehen wird das Übernachten an den Touristenstränden. Wenn frei übernachtet wird, dann kommt oft die örtliche Polizei vorbei und fragt die persönlichen Daten ab. Wer französisch spricht, kommt dann gut zurecht. Damit ist man registriert und kann getrost an dem Ort übernachten. Hilfreich ist ein mehrfach kopierter Zettel mit allen persönlichen Daten und Angaben zum Reisemobil mit Kennzeichen. 11-kg-Propangasflaschen sind fast überall erhältlich, die Anschlüsse sollen passen. Das Wasser aus dem öffentlichen Leitungsnetz ist unbedenklich, Vorsicht ist bei Wasser aus Tanks, Zisternen oder Reservoirs geboten. Kochen sollte man daher mit dem überall erhältlichen preiswerten Mineralwasser in zwei Liter Plastikflaschen. Das entleeren der Toilettenkassette (am besten ohne Chemie) auf den Campingplätzen in die vorhanden Toiletten ist möglich. Das in Deutschland verbotene Entsorgen mit dem Spaten ist in Tunesien manchmal unvermeidlich. Hier sucht man sich selbstverständlich geeignete abgelegene Stellen aus. Das Abwasser kann nur am Straßenrand außerhalb der Ortschaften entsorgt werden, der trockene Boden saugt das Wasser schnell auf. © Bernd Loewe |
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