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Kairouan, die heilige Stadt Am Vormittag verließen wir das Gelände des Hotels. Die heilige Stadt Kairouan liegt rund 65 Kilometer weiter im Herzen der Steppenlandschaft. In Nordafrika gilt sie als die wichtigste Stadt der Moslems. Eine Stadt voller Leben, frühislamische Architektur und emsiges Treiben im Souk. |
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Die große Moschee von Kairoan wurde bereits 670 vom arabischen Eroberer Okba ibn Nafaa erbaut, ein imposantes Bauwerk. Sidi Oqba, die erste Moschee auf afrikanischen Boden verkündet noch immer das Lob Allahs. Sie hat eine Fläche von 138 x 80 Meter und ist bereits von außen ungemein beeindruckend, die Schlichtheit, das festungsartige Minarett bezaubert. Der marmorgepflasterte Innenhof und an drei Seiten ein schattiger Säulengang, alles bildet eine harmonische Schönheit. |
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Wir konnten einen Blick in der herrlichen Gebetssaal mit 414 Säulen werfen, sogar Fotos waren gestattet. |
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Die hochkarätigen Kulturstätten verlangen neben dem Eintrittsgeld von in der Regel 6 Dinar auch eine „Fotogebühr“ von 1 Dinar. Mit der Eintrittskarte kann man auch andere Kulturstätten im gleichen Ort besuchen. |
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Interessant ist auch die Sonnenuhr, die im Innenhof steht. |
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Eine mächtige Wehrmauer aus Ziegelsteinen umringt die Altstadt. Der Wollmarkt, buntes Kunsthandwerk, Lederwaren und Teppiche bilden neben den Artikeln des täglichen Bedarfs das Angebot. Wir durchstreiften die sehr ursprünglich wirkenden Souks, vorbei an zahlreichen Teppichhändlern, die zur Besichtigung einluden. |
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Zahlreiche kleine Läden mit Gewürzen, Früchten und Gemüse, Sattler, Schuster, verschleierte Frauen mit Kindern im Schlepptau. Wichtig diskutierende Männer, fantastische Gerüche, ein reges Leben. Diese orientalische Atmosphäre sollte man sich nicht entgehen lassen. Aber empfindlich darf man nicht sein, wenn man die Auslage eines Metzgers betrachtet. |
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Für die Augen der Touristen kunstvoll aufgehäufelte Gewürze. In den Nebenstrassen eine Vielzahl von Geschäften. |
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Wir besichtigten einen weiteren tief verehrten Ort Kaiourans, den „Bir Barouta“. Einen Brunnen dessen Schöpfrad von einem Dromedar angetrieben wird, das prächtig geschmückt für die Touristen gegen 1 Dinar seine Runden um den Brunnenschacht dreht. Einheimische trinken dann gerne von dem geschöpften Wasser. Wir verzichteten zu Gunsten unserer Därme auf das Angebot. |
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Beschilderung und ein Friedhof mitten in der Stadt. |
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Der Besuch der „Zawiya de Sidi Sahab“ Moschee, die im Innenhof mit Kachel verziert wurde, ließ einen Einblick der betenden Muslime zu. Durch den quadratischen Vorhof, einem kleinen Empfangsraum gelangt man in einen zweiten von Säulen getragenen Vorraum. |
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Eine Moschee betritt Mann und Frau nicht mit Schuhen. |
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Das Auge wird erfüllt mit Stuckarbeiten, Arkaden und schönen Holzdecken. Die farbenfrohen Facetten der Wände, die üppige Ausstattung stehen im krassen Gegensatz zur der Schlichtheit der großen Moschee. Einige Spritzer Rosenwasser für die Hände und das Gesicht wurden gegen 1 Dinar verabreicht. |
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Die Wächter passten auf, dass wir “Ungläubigen” nicht den Beetsaal betraten.
Frauen durften nur im Vorraum ihr Gebet verrichten. |
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