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Kelibia

In Kelbia übernachten wir in Strandnähe auf einem Parkplatz in einem Gebiet mit Ferienwohnungen und reger Bautätigkeit. Vormittags besuchten wir in der Nähe einige byzantinische Felsengräber. In den Felsen gehauene Stufen führten etwas 2 Meter tief in kleine Grabkammern.  

Die Stufen waren mühevoll in den Felsen geschlagen. Kleinkinder wurden ähnlich begraben.

In der näheren Umgebung war Landwirtschaft zu beobachten.

Tagsüber standen unsere Reisemobile direkt am Strand.

Wie immer schlägt das Herz des Reisemobilsten höher, wenn er diesen schönen Ausblick auf das Meer direkt aus dem Fenster genießen kann.

Vorteil in diesem Ort, es war bereits Nachsaison, der Strand war wunderbar leer.

Nach einem kurzen Regenschauer schlenderten wir zur Festung hoch über Kelibia, die aus dem 16. Jahrhundert stammt. Die mächtige Festung ist bereits teilweise restauriert und bietet einen sehr schönen Blick über das Meer und ins Landesinnere.

Das Wetter war so klar, dass die Umrisse des etwa 150 Kilometer entfernten Sizilien zu erkennen waren.

Die Besichtigung der Festung hat sich trotz des mühseligen Aufstiegs gelohnt. Es waren zwar Renovierungsarbeiten im Gange, aber besser ist eine Pause im Schatten, als Steine mauern.

Hier wohnte der Wärter, der auch für den Leuchtturm zuständig war.

 

Die zum Teil stark verwitterten Steine bedurften in der Tat einer Renovierung.

Der Blick auf die Stadt und dem Fischereihafen war beeindruckend.

Der Wärter “entführte” uns freundlich in den Kerker.

Diesen kleinen Friedhof entdeckten wir beim Abstieg. Selbst eine Sitzgruppe um ein Grab war vorhanden.

Dieser Löwe wachte am Ende einer Treppe über das Haus.

 

Auch hier leider immer wieder zu sehen, Schutt und Müll wurde einfach an den Straßenrand geschüttet.

Am frühen Abend fuhren wir in die Stadt, durchschlenderten den quirligen Fischereihafen und staunten über die Vielzahl der Fischerboote.

Das Gewusel auf den Booten, die sich auslauffertig machten, die Arbeiten an Schiffen, die zur Überholung trocken gelegt wurden, alles für unser Auge ein eindrucksvolles buntes Bild.

Kleine und größere Boote liefen in der Abenddämmerung zum fischen aus.

Hier wurden die Holzschiffe gepflegt und gehegt.

Den Abend verbrachten wir im Restaurant „El Mansourah“, ein sehr bekanntes Lokal in dieser Gegend. Alleine saßen wir auf der Terrasse mit Meeresblick bei Kerzenlicht und speisten vorzüglich. Empfehlenswert, der „Muscat de Kelbia“, einer der besten Weißweine Tunesiens.

Unsere Fischgerichte waren lecker, zufrieden ließen wir den Tag Revue passieren.

Kerkouane - Korbus - Bori Cedria

 

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