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Sousse, ein Touristenzentrum

Vorbei an den unzähligen Hotels am Strandbereich fuhren wir mit einem Taxi in das ca. 10 Kilometer entfernte Sousse. Der Ort kann auf einer über 3.000 Jahre alte Geschichte zurückblicken. Während der gesamten Zeit auch als Ausfuhrhafen der landwirtschaftlichen Erzeugnisse aus der Sahelzone bekannt, heute überwiegend Olivenprodukte. Die kubischen Formen der Medina und Kasbah von Sousse ist unübersehbar.

Hinein in den „Souk el-Reba“, ein Gewirr von Läden mit Teppichen,

Lederwaren und Heerscharen von Kamelen in verschiedenen Ausführungen wird dem staunenden Auge geboten.

Dazwischen noch der eine oder andere traditionelle Handwerksbetrieb. In den verwinkelten Altstadtgassen folgt das Leben der Händler und Handwerker noch einem geruhsameren Rhythmus. Gemütliche Cafes luden zum verweilen ein.

Der überdachte „Souk el-Caid“ bietet Schuhe, Schmuck, Cafes und natürlich Souvenirs aller Art. Alles deutlich von Tourismus geprägt, dennoch sehenswert. Die Händler ermitteln oft mit einem schnellen Blick die Nationalität der Touristen und offerieren ihr Angebot in der jeweiligen Landessprache. Natürlich alles billig, so die Offerten.

Wir schlenderten durch die sehenswerten Gassen bergauf, bis wir an die Stadtmauer gelangten. Durch interessante Nebengassen liefen wir wieder runter in die Altstadt. In einem mehrstöckigen maurischen Cafe machten wir Pause und schlürften einen Mokka.

Handwerk wie im Mittelalter.

In den Nebengassen wurde Geflügel angeboten.

 

Dieser Mann trug (noch) lebende Truthähne.

So eine Zigarettenpause tut gut! 

Schuhe sind ein sanftes Ruhekissen?

Faustregel für das Handeln: Die Hälfte des ursprünglichen verlangten Preis ist akzeptabel. Aber manchmal kostet am Anfang eine Ledertasche 25 Dinar und wechselt dann für 10 Dinar den Besitzer. Beim sich fortbegeben sinkt der Preis oft noch mal, dann sollte man aber auch kaufen! Denn wenn man die Ware zum gebotenen Preis bekommt, dann ist es eine Frage der Ehre auch zu kaufen. Also besser nicht Verkaufsgespräche für lebende Hühner beginnen.

Nördlich der Altstadt beginnt der lebhafte Strandbereich von Sousse. Die Hotelzone, Golfplätze, Diskotheken, Fitnesscenter, Cafes und Restaurants sorgen für das Wohl der unzähligen Touristen. Am Abend schlenderten wir noch mal durch den Hafen „Port el-Kantaoui“, kehrten in ein Cafe ein und ließen den Tag ruhig ausklingen.

Katzenidylle am Rande des Getümmels.

Als die ersten Regentropfen fielen flüchteten wir angesichts der Erfahrungen vom Vortag sicherheitshalber sofort in ein Taxi.

Die heilige Stadt Kairouan

 

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