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Gabes - Mahres

Heute stand eine längere Strecke auf dem Plan, wir fuhren über gute Straßen nach Gabes, „Tor zur Sahara“ genannt. Wir wollten den Souk „Grand Djara“ besuchen.

Endlich mal wieder eine Ampel!

Die zahlreichen „wilden“ Tankstellen unterwegs waren unübersehbar, hier wird billiges Benzin aus Libyen in Plastikkanistern verkauft. Das ist zwar eigentlich verboten, aber die Polizei sieht geflissentlich darüber hinweg.

Mouldi warnte aber eindringlich vor der Qualität des Sprits, oftmals wird das Zeug nach seinen Aussagen mit Wasser oder Spiritus verlängert. Undenkbar was passieren könnte, wenn die Plastikkanister am Straßenrand Feuer fangen.

Das übliche bunte vielfältige Angebot an Waren.

Unsere beiden Reisemobile wuselten sich unter der Führung von Mouldi durch die teilweise engen Straßen bis direkt vor dem Souk von Gabes.

Getrocknete Paprika wurde überall angeboten.

Die Parkmöglichkeiten reichten nur für ein Reisemobil, in der zweiten Reihe parken und weggehen, dass ließ der europäische Ordnungssinn nicht zu. Also das zweite Mobil am Stadtrand geparkt und für wenige Dinar mit dem Taxi zurück ins Zentrum. Der Souk ist nicht allzu groß und sehr touristisch. Jeder Händler sprach uns an, das war schon ein wenig lästig. Ein gut deutsch sprechender Tunesier verkaufte uns einige Gewürze, darunter Safran, dass nur einen Bruchteil kostete, was in Deutschland dafür verlangt wird.

Die kleinen Läden deckten den täglichen Bedarf der Einwohner von Gabes.

Weiter ging die Fahrt bis kurz hinter Mahres, bis nach Chaffar, eine bereits  verlassene Ferienanlage. Mitte September ist hier bereits Nachsaison. An einen lang gezogenen Sandstrand war unsere nächste Übernachtung vorgesehen, die nahe gelegene Polizeistadion gab zusätzlich Sicherheit. Das Meer war angenehm warm, es machte Spaß in den Wellen zu schwimmen. Bilder sind hier nicht entstanden.

Am Abend kam erneut leichter Regen auf. Der ungepflegte Parkplatz (Müll) direkt am Strand wurde am Abend von den Einheimischen besucht, die laute Musik aus den Autos unterhielt auch uns. Aber gegen 23 Uhr war der Spuk vorbei. Ursprünglich wollten wir hier zwei Nächte stehen bleiben, aber wir haben uns entschlossen am nächsten Morgen weiter zu fahren.

El Djem - Port el-Kantaoui

 

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