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Douz, eine Drehscheibe der Nomaden Um 10 Uhr starteten wir unsere weitere Tour. Eine der Sanddünen wurde zu Fuß erobert, der sehr feine Sand wirbelte durch die Luft. Weite Flächen mit goldfarbenen Sand und vorbeiziehende Kamele (eigentlich Dromedare, aber im Land allgemein Kamele genannt), eine herrliche Landschaft, die sehr beeindruckend ist. |
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Diese “Bilder des Tages” entstanden unterwegs. Der Sand in dieser Gegend war fein wie Mehl. Die Zähne knirschten etwas, die Kameras mussten geschützt werden. Die Weite der Sandwüste war hier sehr beeindruckend, auch wenn wir sie nur vom Straßenrand aus betrachten konnten. |
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Bei einem Stopp wurde Mouldi sofort von einem Bekannten begrüßt. |
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Über El Faouar erreichten wir die typische Wüstenstadt Douz. Inmitten der Sanddünen hütet sie die Gebräuche und Traditionen der Halb-Nomaden. Douz wird auch das Tor zur Wüste genannt. Wir schlenderten durch die Stadt und ergänzten unsere Vorräte. |
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Menschen der Wüste. Ein reges Leben in Douz. |
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In Douz sind auch viele Touristen, oft nur Tagesgäste. Natürlich waren hier auch nette Souvenirs zu kaufen. |
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Blick durch die Mauer auf einen Friedhof. Die arabische Apotheke warb für Ihre Produkte Naturelle. |
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Da auch der Dieseltank zur Neige ging, wurde getankt, der Liter zu 740 Millimes, etwa 48 Cent. Der Preis ist in Tunesien einheitlich geregelt. Eine gute Gelegenheit unsere Fahrzeuge vom Schlamm der Wüstenpisten zu befreien, da wir auch einige feuchte Stellen zu durchqueren hatten. Mit dem Hochdruckschlauch konnten wir sogar eine Unterbodenwäsche vornehmen. |
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Das kostete 3 Dinar, knapp 2 Euro. Sandklumpen hatten sich in den Hohlräumen gebildet, anschließend waren unsere Fahrzeuge mehrere Kilogramm leichter. |
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Die ausgezeichnete Straße durch die Wüste war stellenweise etwas verweht. |
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Der stetige Wind zwang Mouldi den nächsten Übernachtungsplatz in der Wüste auszulassen, wir fuhren nach Kebili, eine alte Berberstadt zwischen Palmenhainen und Sanddünen. Der dortige Campingplatz wurde extra für uns geöffnet. Unter Palmen war der Wind sehr gut zu ertragen, hier war kein Sand in der Luft. |
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Am späten Nachmittag eroberten wir die Stadt zu Fuß, um das übliche Angebot an Handwerkern, kleinen Läden und einige Schmuckgeschäfte zu betrachten. |
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Interessant war der Besuch in dem „Magasin General“, eine tunesische Handelskette, die alles unter einem Dach bietet, von Schreibwaren, Elektroartikeln über Lebensmittel, Haushaltswaren, Möbel, Fernseher und vieles mehr. Die nebenstehende Werbung einer Apotheke war kunstvoll auf die Hauswand gemalt. Das uns empfohlene Restaurant haben wir nicht gefunden, daher haben wir gemütlich vor dem Reisemobil eine Mahlzeit aus der Reisemobilküche eingenommen. Unser Nudelgericht wurde mit der Würzpaste „Harissa Berbere“ veredelt, eine sehr scharfe Mischung aus roten Peperoni und ungewöhnlichen Gewürzen. |
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