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Ksar Douret - Ksar Ouled Debbab - Chenini In der Nacht überraschte uns erneut ein kleiner Regenschauer, am nächsten Morgen war es bewölkt und stark diesig. Auf grob asphaltierten Straßen (vor nicht allzu langer Zeit noch Pisten) fuhren wir zur Ksar Douret, völlig allein durchstreiften wir die umfangreichen Ruinen, schauten in eine Moschee, sahen eine Ölmühle, die noch in Betrieb war. Teilweise sind die in Fels gehauenen Behausungen noch zugänglich, teilweise sogar ein wenig restauriert. |
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In den Ruinen versteckte sich eine kleine unterirdische Moschee, die wunderbar kühl war und die wir besichtigen konnten. Der Brunnen war noch funktionstüchtig. |
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Eine Ölmühle, die noch immer im einmal jährlich Betrieb war, konnten wir ebenfalls besichtigen.
Mouldi meinte, die Holzkarre wäre doch fast noch zu gebrauchen ... wenn man von den fehlenden Rädern absieht. |
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Weiter ging unsere Fahrt in die touristisch renovierte „Ksar Ouled Debbab“. Ein kleines sehenswertes Museum, ein Shop, Cafe und ein großes Restaurant ist hier in die aufwendig renovierte Ksar gebaut worden. Demnächst entsteht hier sogar ein 5-Sterne Hotel. |
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Der übergroße Steinadler sollte bereits von weitem auf diese Attraktion hinweisen. |
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Das kleine Museum zeigte einen sehenswerten Querschnitt der arabischen Welt. |
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Der anschließende Besuch in Chenini war nur eine Stippvisite, die Touristenströme und bettelnde Kinder veranlassten uns nach einer kurzen Pause weiterzufahren. Außerdem schien die Sonne wieder heftig und die Ksar liegt hoch auf dem Berg. Den Nachmittag verbrachten wir lieber unter schattigen Palmen in „unserer“ kleinen Oase vom Vortag. |
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Kalle entdeckte eine deutsche Presseveröffentlichung über diesen Ort. |
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Am Abend fuhren wir wieder zur Ksar Douret, erwartungsvoll auf das bestellte Abendessen. Es gab als Vorspeise Brik, dünne Teigtaschen mit Gemüse gefüllt, nach dem Rezept des Dorfes, Hammelfleisch im Tongeschirr gegart, dazu gab es Reis mit Gemüse und Oliven. |
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Das Essen wurde in einem gemütlichen ausgestatteten Felsenraum in der alten Ksar für uns alleine serviert. Es hat bestens geschmeckt und wurde mit reichlich Äpfeln und Weintrauben und Kaffee beendet. Die 15 Dinar (etwa 9,75 Euro) pro Person haben sich gelohnt. Bei einem Gläschen Wein und Wasser haben wir an diesem lauen Abend noch ein wenig draußen gesessen. Dieser Tag hatte es mal wieder in sich, viele unterschiedlich Eindrücke konnten wir austauschen. |
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Eine weitere Zwischenbilanz Rund 1.700 Kilometer haben wir bisher in Tunesien zurückgelegt. Der „große Süden“ ist sicherlich die reizvollste Landschaft Tunesiens. Ein Meer aus Sand, die Monotonie von Felsen und Geröll, zerklüftete Berggipfel und der riesige Salzsee Chott el-Djerid, insgesamt eine imposante sehenswerte Landschaft. Interessant wie die Menschen auch dieser Landschaft getrotzt haben und alles abgerungen haben, was sie zum Leben brauchten. Terrassenfelder in den Berghängen sind entstanden, das Wasser von Quellen wurde für üppig grüne Palmenhaine genutzt. Festungen zum Schutz der Ernten wurden gebaut, in den Höhlen- und Trichterwohnungen trotzen diese Menschen der Hitze und Kälte. Die Wüste hat eben eine ganz eigene Faszination, kaum jemand kann sich ihr entziehen. |
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