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Tag des Tees und der Sandrosen Nach einer ruhigen Nacht verabschiedeten wir uns von den beiden „Zivilsoldaten“, die unweit im Zelt übernachteten. Die beiden hüteten die Kamelherde. Wir wurden noch zum Tee eingeladen. Das Kännchen wurde auf Holzkohle erhitzt, der grüne Tee mundete ausgezeichnet. |
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Gegen 15 Uhr bewölkte es sich stärker, kurze Zeit später fielen einige Regentropfen. So war das Wüstenklima mit 28 bis 30 Grad erträglich. Am Nachmittag kam etwas stärkerer Wind auf, feiner Sand wirbelte durch die Luft. Kein Platz mehr für die Zubereitung eines Abendessens. Mouldi gab das Zeichen zum Aufbruch. Quer durch die Wüste, auf für unser Reisemobil zeitweise etwas bedenklichen Pisten, fuhren wir zur einer kleinen Oase am Rande des Chott el-Djerid. Hier wirbelte kaum noch Sand durch die Luft. Gut, das Mouldi sich in dieser Gegend bestens auskennt. |
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Da es geregnet hatte war die Piste in der Salzwüste stellenweise auch feucht, aber wir sind mit Schwung und ein wenig Herzklopfen beim Autor gut durchgekommen. |
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Die Beilage bestand aus Kartoffeln, Zwiebeln, Tomaten, Knoblauch und Peperoni. Das Ganze verfeinert mit Olivenöl wurde in Alufolie (ja leider, aber zweckmäßig) verpackt und 30 Minuten im Feuer gegart. Reichlich Putenfleisch wurde geschnitten und gewürzt, ebenfalls mit Olivenöl beträufelt und mit Zitronen ähnlich gegart. Zusammen mit dem frisch gebackenen Fladenbrot schmeckte alles köstlich. Dazu spendierte Mouldi eine Flasche Wein. |
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Eine Runde leckeren Tees beschloss das Essen. Die Araber trinken den Tee nach einem guten Essen mit dem gleichen Hintergrund, wie der Europäer seinen „Verdauungsschnaps“. |
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Eine kleine politische Diskussion über den Standpunkt der Araber über die Politik der Amerikaner und Israelis beschloss den Abend. Die Araber sind sehr an Politik interessiert und waren neugierig wie die „Freunde“ aus Deutschland dachten. Die Standpunkte waren für uns nicht immer nachvollziehbar. Hedis Frau erhielt von uns das Gastgeschenk, sie freute sich sehr und ließ sich bereitwillig mit der besseren Hälfte, die das Geschenk überreichte, fotografieren. Es schloss sich in dieser kleinen Oase eine ruhige Nacht an. |
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