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Zweiter Tag Tozeur Nach einer angenehmen Nacht stand eine Fahrt mit der Kutsche durch die Oasengärten über 2 Stunden auf dem Programm. Produziert werden hier angeblich die besten Datteln der Welt, sie gedeihen nur in den Oasengärten am Rande der Salzseen, denn die Wurzel der Palme müssen im salzhaltigen Wasser baden um den besonderen Geschmack zu erreichen. |
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Der Gelehrte Ibn Chabbat hat bereits im 13. Jahrhundert ein Bewässerungssystem entwickelt, das bis heute Bestand hat. Er entwickelte ein kompliziertes System von Wasserrechten, auf den der einzelne Bauer Anspruch hat. Die Wasserzufuhr wird tageweise gesteuert. Aller Orts wird Ibn Chabbat mit Denkmal, Straßennamen usw. geehrt. |
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Diese Kinder waren angesichts der Touristen sehr interessiert. |
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Während der Weiterfahrt durch die Gassen trafen wir erneut eine fröhliche Hochzeitsgesellschaft, es wurde gesungen getanzt und mit lauten Rufen wurde der Umzug begleitet. |
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Ein Blick über eine Mauer auf den Friedhof und Blick in eine der Nebenstraßen. |
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Ein Teil der Fahrt war ein Besuch in einer Ziegelbrennerei am Stadtrand, die wie im Mittelalter Ziegel produzierte. Ein sympathischer junger Mann erklärte im verständlichen Deutsch seine Arbeit. |
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Das Deutsch hat sich der junge Mann selbst beigebracht, alle Achtung! |
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Die Lehmmasse wird von Steinen und Sandrosen befreit in eine Holzform gestrichen, bis zu 600 Ziegel schafft er so an einem Tag ... ohne Gewerkschaft. |
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Mit Asche bestreut trocknen die Ziegel in der Sonne bevor sie im Brennofen gestapelt und nach einem ausgeklügelten Verfahren mit 1200 Grad gebrannt werden. Rund 10.000 Ziegel passen in den Ofen, der mit trockenen Palmwedeln befeuert wird. |
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Natürlich sind in Tozeur auch moderne Ecken zu finden. |
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Arabisch müsste man können! |
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Nach über zwei Stunden Fahrt mit der Kutsche trafen wir wieder am Campingplatz ein. Gerne haben wir für uns vier die 30 Dinar gezahlt, etwa 19,50 Euro. |
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Eigentlich war relaxen angesagt. Aber da der Autor an seinem Reisemobil eine Reifenpanne festgestellt hatte, musste das innen liegende Rad an der zwillingsbereiften Hinterachse des Sprinters gewechselt werden. Gut das ein kräftiger Junger Mann geholfen hatte, die Radmuttern zu lösen. Mit Kalles Hilfe konnte das Rad gewechselt werden. Offensichtlich hatte ein Stein die Reifenwand beschädigt, ein tiefes Loch zierte den Reifen. Mouldi organisierte mit einem Taxi eine Reparatur (vulkanisiert) des Reifen innerhalb von 2 Stunden. Noch mal Glück gehabt, unterwegs wäre das sicherlich nicht so einfach vonstatten gegangen. |
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