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Tozeur

Durch die steppenartige Wüste gelangten wir am frühen Nachmittag in die Oasenstadt Tozeur und richteten uns auf einem Campingplatz in der „Zone touristique“ für zwei Tage ein. Einige Regentropfen begleiteten uns bereits seit einigen Stunden, aber der gewünschte Regenguss blieb aus. Die Temperaturen lagen trotz bewölktem Himmel um 32 Grad. Die alte Oasenstadt am Rande „des Großen Süden“ ist Mittelpunkt des Saharatourismus und hat trotzdem ihren Reiz. Der Besuch lohnt sich schon allein wegen der märchenhaften und idyllischen Atmosphäre der riesigen Palmengärten.

Am späten Nachmittag besuchten wir die Innenstadt von Tozeur, das Taxi Peugeot 205 in die Innenstadt kostete 2 Dinar, etwa 1,30 Euro. Für 4 Personen einen günstiger Preis. Wobei allerdings das ausgelutschte Kleintaxi jeder Beschreibung hinsichtlich des Pflegezustandes spottete.

Wir schlenderten durch die Gassen, vorbei an der Markthalle und bewunderten das Angebot der Händler.

Neben Souvenirs aller Art wurden die Waren für den täglichen Bedarf der Oasenbewohner angeboten.

In dieser Stadt war es deutlich sauberer als bisher gesehen. Ob das daran lag, dass der Bürgermeister mit einer Schweizerin verheirat war?

Beobachtet haben wir eine Hochzeitsgesellschaft. Die Braut saß verhüllt auf einem Dromedar und wurde mit “Tam Tam” durch die Stadt geführt.

Zurück zum Campingplatz fuhren wir mit einer Kutsche für 5 Dinar, etwa 3,25 Euro. Wobei der Kutscher sich hinsichtlich des Preises verkalkuliert hat, er hat einen anderen Campingplatz verstanden. Schicksal, der Preis war ausgemacht, den Namen des Campingplatzes hatten wir genannt. Laut klagend beendete er die Fahrt, brachte uns aber direkt vor das Tor unseres Campingplatzes.

Heute Abend wurde gegrillt, schließlich hatten wir Kalles Geburtstag zu feiern. Gemütlich wurde gegessen und getrunken, erst früh am Morgen gingen wir schlafen.

Dieser Campingplatz gehörte zu den besseren Plätzen, hier ein Blick in die Sanitäreinrichtung und die Technik der Warmwasserzubereitung. Die “Bungalows” waren bezaubernd, winzig mit Betten aus Stein.

Zweiter Tag in Tozeur

 

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