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Tunesien 2006, zwischen Tradition und Moderne Tunesien ist gemäßigtes Afrika, ein Kulturschock für uns Europäer ist nicht zu befürchten. Die Kombination aus Küste und Wüste, aus Erholung und Abenteuer, aus europäischen Standard und orientalischen Erlebnissen, ist eine unerwartete Mischung, die den Reisemobilisten erwartet. |
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Das europäische Auge darf allerdings nicht zu pedantisch sein, die Eselskarren gehören noch immer zum Straßenbild, wie auch Frauen mit Kopftüchern. Aber nicht selten sieht man diese Frauen mit einem Handy telefonieren, wie überhaupt das telefonieren mit dem Handy überall zu beobachten ist, in allen Lebenslagen. |
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Das einfache Leben in den Dörfern entspricht sicherlich nicht dem europäischen Standard, hier ist Armut zu beobachten. Was aber nicht unbedingt bedeutet, dass die Menschen unzufrieden sind. Ihre islamische Religion wird tolerant praktiziert, auch wenn der Muezzin lautsprecherverstärkt zum Gebet mahnt, viele hören aus pragmatischen Gründen einfach nicht hin. Auffällig ist die rege Bautätigkeit in Tunesien, fast jeder Ort ist geprägt von in Bau befindlichen Häusern, oder Erweiterungsbauten. Die gute wirtschaftliche Lage Tunesiens spiegelt sich auch hier wieder. |
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Wie in vielen afrikanischen Ländern, das Müllproblem ist noch nicht durchgehend gelöst. Unbeschwert wird der Müll in die Landschaft oder Straßen entsorgt, herumfliegende Plastiktüten und Plastikflaschen begleiten einem immer wieder. Gepflegte Orte sind die Ausnahme, wie zum Beispiel in den touristischen Küstenregionen. Wilde brennende Müllkippen sind unterwegs hin und wieder zu sehen. Im Straßenverkehr heißt es aufgepasst, der Fahrstil der Tunesier ist hin und wieder etwas gewöhnungsbedürftig, von nachlässig bis aggressiv, selten uns Touristen gegenüber zuvorkommend. |
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