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7 Tage Bus-Rundreise Türkei
Dritter Tag - Fethiye - Dalyan - Ephseus Nach dem Frühstück startete der Bus um 7:30 Uhr, zunächst steht eine Bootsfahrt durch das Dalyan-Flussdelta auf dem Plan. Auf dem Ausflugskahn, deren in Dalyan massenhaft zur Verfügung standen, lauschten wir zunächst dem Muizim, der eine Beerdigung ankündigte, wie der Reiseleiter übersetzte. Nix wie weg! Zunächst erreichten wir die Attraktion dieser rund einstündigen Fahrt, monumentale Felskönigsgräber, dessen imposanten Tempelfronten schon von weitem am steilen Berghang zu sehen sind. |
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Zwischendurch wurde Hayatii auch mal politisch und ließ seine persönliche Meinung durchblicken. Wie zum Beispiel hier: Die Türkei passt sich in vielen Bereichen dem europäischen EU-Standard an, indem sie beispielsweise neue Gefängnisse baut, kleine Zellen mit Kühlschrank und Fernseher, damit es den Insassen ja auch gut geht! Der sarkastische Unterton war unüberhörbar. Bekanntermaßen sind die heutigen türkischen Gefängnisse mit ihren Unterkünften mit bis zu 20 Menschen in einem Raum keine Erholungsheime. Das Kopftuchverbot in öffentlichen Einrichtungen der Türkei begrüßte er, wunderte sich über den Umgang damit in Deutschland. Er erzählte langatmig von Ali und Aische, wie sie ihr Dasein in Deutschland als Gastarbeiter begannen, sich entwurzelten, aber auch in Deutschland fremd blieben. Selig schliefen die meisten Mitreisenden dabei ein. Das Problem sei der Ursprung in der Regel aus einem dörflichen und sehr konservativen Umfeld, was zum Beispiel das Kopftuch für die Frauen verlangte. |
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Zu sehen gab es viel, die Thermen, das Gymnasium, die zum Teil nach gebaute Celsus-Bibliothek, nicht zu vergessen die mit Wasser gespülten Gemeinschaftslatrinen. Wir liefen die„Geschäftsstraße“ entlang, bewunderten einen Fußabdruck und weitere Zeichen als „Werbung“, angeblich für das Freudenhaus, das übrigens von der Bibliothek auch unterirdisch zu erreichen war, ein Schelm, wer dabei an was Böses denkt. |
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Der nächste Tag beginnt entspannter, denn mit Freude haben wir vernommen, die Abfahrt ist erst um 9 Uhr. Das Hotel der gehobenen Klasse löste bei dem einen oder anderen Mitreisenden Begeisterungstürme aus. Uns hat es auch gefallen, modern und sauber, aber keine Atmosphäre in diesem Betonklotz. Das Essen eben Großküche, optisch sehr schön, sehr großes Angebot, aber geschmacklich eher langweilig. Aber über Geschmack lässt es sich bekanntlich nicht streiten.
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