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Felsenkirchen von Göreme Leider regnete es bereits früh am Morgen. Da sich der Himmel auch nach dem Frühstück grau in grau präsentierte und eine Änderung nicht in Sicht war, liefen wir mit Schirmen gewappnet die rund 1.200 Meter zum Museum bzw. zum Nationalpark. Etliche Reisebusse standen schon auf dem Parkplatz und hatten Scharen von Touristen in das Gelände ergossen. Der Eintritt kostet 15 TL pro Nase, für die schönste Kirche, der „Karanlik Kilise“ wurde ein Extrazuschlag von 8 TL erhoben. Das sind schon stolze Eintrittspreise, andererseits für den Erhalt und Restaurierung dieser historischen Stätten sicherlich erforderlich. |
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Zum Klosterkomplex gehört ein Speiseraum, mit einem aus dem Fels geschlagenen großen Tisch. Außerhalb der Anlage liegt die größte Kirche, die Schnallenkirche. Wunderschöne Fresken, ein beeindruckendes Tonnengewölbe und unter der Kirchenhalle eine Krypta in den Felsen geschlagen. Manche Kirchen waren proppenvoll von einer Busgruppe, aber nach den schnellen Erläuterungen der Reiseführer entleerten sich die interessanten Räume auch wieder. Japaner, Amerikaner, Chinesen, Italiener, natürlich deutsche Gruppen und Türken bestaunten die sehenswerte, gepflegte Anlage. |
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Höhlenwohnungen und Felsformationen Eine kurze Regenpause nutzten wir für einen Rundgang durch die angrenzenden Felsformationen, mit unglaublich vielen Höhlenwohnungen und fantastischen Blicken in das Tal. In den Tuffstein bauten die Menschen bereits vor rund 4.000 Jahren ihre ersten Behausungen. Die Gegend wurde nach einem Vulkanausbruch in Urzeiten mit Lava, Asche, Schlamm und Tuff überzogen. In Jahrmillionen haben Wind, Regen, Hitze und Kälte aus dem porösen Material unzählige Kegel, Schluchten und absonderlich geformte Felsen entstehen lassen. Leider war der Rundgang getrübt durch den grauen Himmel, der leichte Dauerregen setzte wieder ein. |
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Bei Außentemperaturen von knapp 9 Grad war im Reisemobil war erst mal ein heißer Tee fällig, die Heizung einzuschalten war unerlässlich. Der Abend endete wieder im warmen Kaminzimmer des „Silk Road“ Restaurant, zum Teil die gleichen Gäste wie am Vorabend, eine freundliche Atmosphäre entstand, man kennt sich halt. Auch heute waren wir wieder zufrieden mit der netten Atmosphäre, dem preiswerten und guten Essen.
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