Banner_2_Reisemobil-fahren.de

Felsenkirchen von Göreme

Leider regnete es bereits früh am Morgen. Da sich der Himmel auch nach dem Frühstück grau in grau präsentierte und eine Änderung nicht in Sicht war, liefen wir mit Schirmen gewappnet die rund 1.200 Meter zum Museum bzw. zum Nationalpark. Etliche Reisebusse standen schon auf dem Parkplatz und hatten Scharen von Touristen in das Gelände ergossen. Der Eintritt kostet 15 TL pro Nase, für die schönste Kirche, der „Karanlik Kilise“ wurde ein Extrazuschlag von 8 TL erhoben. Das sind schon stolze Eintrittspreise, andererseits für den Erhalt und Restaurierung dieser historischen Stätten sicherlich erforderlich.

P1020514
P1020510

Noch konnten wir fotografieren ...

P1020512
P1020513 P1020515
P1020527
P1020518
P1020524
P1020526
P1020525
P1020535

Im Nationalpark des berühmten Höhlenkirchental Göreme sind 12 Felsenkirchen, gebaut vom 9. bis zum 13. Jahrhundert, zu besichtigen. Der Rundgang durch das Kirchen- und Klosterzentrum ist ausgeschildert und auch in deutscher Sprache erklärt.

So sahen wir u.a. die Apfelkirche, die Sandalenkirche, die Barbarakirche, die Schlangenkirche und weitere, manchmal sehr kleine Kirchen.

P1020528
P1020517
P1020530

Die Fresken sind teilweise stark beschädigt, da bis Mitte der 60er Jahre die Kirchen frei zugänglich waren und Vandalismus stattfand.

P1020531
P1020534

Zum Klosterkomplex gehört ein Speiseraum, mit einem aus dem Fels geschlagenen großen Tisch. Außerhalb der Anlage liegt die größte Kirche, die Schnallenkirche. Wunderschöne Fresken, ein beeindruckendes Tonnengewölbe und unter der Kirchenhalle eine Krypta in den Felsen geschlagen.

Manche Kirchen waren proppenvoll von einer Busgruppe, aber nach den schnellen Erläuterungen der Reiseführer entleerten sich die interessanten Räume auch wieder. Japaner, Amerikaner, Chinesen, Italiener, natürlich deutsche Gruppen und Türken bestaunten die sehenswerte, gepflegte Anlage.

P1020545
P1020538

Für die Touristen stehen Dromedare zur Verfügung!

P1020539 P1020540
P1020541

Höhlenwohnungen und Felsformationen

Eine kurze Regenpause nutzten wir für einen Rundgang durch die angrenzenden Felsformationen, mit unglaublich vielen Höhlenwohnungen und fantastischen Blicken in das Tal. In den Tuffstein bauten die Menschen bereits vor rund 4.000 Jahren ihre ersten Behausungen. Die Gegend wurde nach einem Vulkanausbruch in Urzeiten mit Lava, Asche, Schlamm und Tuff überzogen. In Jahrmillionen haben Wind, Regen, Hitze und Kälte aus dem porösen Material unzählige Kegel, Schluchten und absonderlich geformte Felsen entstehen lassen.

Leider war der Rundgang getrübt durch den grauen Himmel, der leichte Dauerregen setzte wieder ein.

P1020542 P1020547
P1020559 P1020553
P1020548
P1020554
P1020557
P1020556
P1020564

Bei Außentemperaturen von knapp 9 Grad war im Reisemobil war erst mal ein heißer Tee fällig, die Heizung einzuschalten war unerlässlich. Der Abend endete wieder im warmen Kaminzimmer des „Silk Road“ Restaurant, zum Teil die gleichen Gäste wie am Vorabend, eine freundliche Atmosphäre entstand, man kennt sich halt. Auch heute waren wir wieder zufrieden mit der netten Atmosphäre, dem preiswerten und guten Essen.  

Nach oben

Weiter

Zurück

 

Zurück zur Übersicht Reiseberichte Deutschland - Europa - Welt