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Gazipasa Wieder eine beeindruckende Bergstrecke bot sich unseren immer wieder „hungrigen“ Augen, fast immer mit Blick auf das Meer. In den Ebenen wurde in unzähligen Gewächshäusern überwiegend Bananen angebaut, aber auch „Freilandbananen“ waren zu sehen. An den Obstständen an den Straßen wurden die leckeren Bananen für 1,50 TL das Kilo verkauft. |
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Gegen Mittag steuerten wir Gazipasa an, fuhren ca. 5 km Richtung „Liman“ (Hafen) und stießen auf einen gut 2 Kilometer langen breiten Strand, teils Kiesel, teils Sand. Ganz am Ende der Bucht ragt ein hoher Felsen auf, darunter eine große Höhle, in der Autos parkten. Außerdem ein einladendes Restaurant mit einer schönen Terrasse und Blick auf das Meer. Schnell stand der Entschluss fest, das ist ein prima Übernachtungsplatz. Es war warm, das Wasser hervorragend für ein erfrischendes Bad. Das war mal wieder was für uns “Freisteher”! |
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Fast wie ein Gletscher sieht das Naturphänomen von Pamukkale aus, auch „Baumwollschloss“ genannt. Die Sinterkalke stammen aus heißen Quellen, es wird ein weißer Kalkbelag abgelagert, viele Terrassen in etwa 100 Meter Höhe sind entstanden. Ein Anblick, der schon die Römer zum Baden in den heißem Quellen eingeladen hat und heute Millionen von Touristen fasziniert. Unser Stellplatz entpuppte sich am späten Abend gut beschallt von der benachbarten Disco, aber gegen 1 Uhr war der Spuk vorbei. Dank „Ohrstöpsel“ auch kein Problem. Am Vormittag trudelten Helga und Kalle ein, gemeinsam eroberten wir die Sinterterassen bei passablen Wetter, immer wieder Sonnenschein. |
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Der Eintritt war drastisch, 20 TL pro Person. Aber nun die Schuhe ausgezogen und die Terrassen von unten erobert. Dieses Naturschauspiel begeisterte uns aufs Neue, obwohl es erst 1 ½ Jahre her war, wo wir diesen Ort im Rahmen einer Flugreise und Rundfahrt mit dem Bus besucht haben. Mit nackten Füßen durch das warme Wasser liefen wir den Touristenschwärmen entgegen, die von oben in Busladungen einfielen. |
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Vorbei an den Ruinen, der bereits vor Christi gegründeten Stadt „Hierapolis“, schauten wir in das Swimmingpool mit historischen Säulen im Wasser liegend. Im 38 Grad warmen Wasser kann man gegen 25 TL (!) Eintritt schwimmen und sich die Knie an den Säulen aufstoßen. Nach dem wieder barfüßigen Abstieg, setzten wir uns vor die Reisemobile, plauderten und schauten immer wieder auf die Sinterterrassen. Bis zum Abend bewegten sich die Menschenströme über die vorgegebenen Wege. Das Wachpersonal pfiff die Touristen immer wieder zurecht an, wenn sie den zugelassenen Bereich verließen. Auch dieser Stellplatz stellte WLAN-Internet zur Verfügung, diesen kostenlosen Service nahmen wir gerne an. |
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Das durchaus ordentliche Abendessen nahmen wir auf der Terrasse von „Mehmet's“ Restaurant ein, mit Blick auf die Reisemobile und den Sinterterrassen, diesmal im Dunkeln angestrahlt. Man kann von diesem majestätischen Anblick eben nicht genug bekommen.
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