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Besichtigung Nemrut Dag Die Nachtruhe in dieser ruhigen Bergwelt war herrlich, bei einer fantastischer Aussicht rechts und links nahmen wir unser Frühstück ein. Ein Taxi war angeblich nicht zu bekommen, nur ein Ford Transit Mini-Bus stand für 120 TL zur Verfügung, natürlich haben wir uns „ausnehmen“ lasen und den Wagen für 10 Uhr bestellt. Die flotte Fahrt durch die Berge des Taurusgebirges begann, einige sehr steile Kehren auf schmalen Straßen haben uns zweifeln lassen, ob wir das mit dem Reisemobil geschafft hätten. |
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Der König Antiochos I lebte von 69 bis 38 vor Christi und hatte den Tumulus und die heute noch Aufsehen erregende Kultanlagen auf drei künstlich angelegten Terrassen an Ost-, Nord- und Westseite für sich selbst anlegen lassen. Die Terrasse auf der Nordseite des Gipfels war Sammlungsort der ankommenden Pilger, die von hier über verschiedene Wege für Adel und gemeines Volk zur West- bzw. Ostterrasse weitergingen. Immer wieder ein Blick in die beeindruckende Berglandschaft. Die Sockel der Kultfiguren waren mit Schriftzeichen versehen. |
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Die fünf 9 m hohen, sitzenden und enthaupteten Statuen auf der Westterrasse, dem heiligsten Teil des Berges, stellen Antiochos I. Theos inmitten der Gottheiten Tyche, Zeus-Ahura Mazda, Apollon-Mithras-Helios-Hermes und Herakles-Artagnes-Ares dar. |
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Stark beeindruckt bestiegen wir dem Kleinbus und sausten, unterbrochen von einem Fotostopp, zurück zu unseren Reisemobilen, die bereits aus weiter Ferne zu erblicken waren. |
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Ein ruhiger Nachmittag schloss sich an, der junge Besitzer des Campingplatzes versorgte uns mit Weintrauben, Granatäpfel und am Abend mit Melonen. Am späten Nachmittag spendierte er eine kleine Falsche Rotwein, die er mit uns bei einem Plausch austrank. Sicherlich kein Problem, bei der Provision für die Vermittlung des überteuerten Kleinbusses, so war unserer Eindruck. Ein guter Aperitif, vor unseren Gemüseauflauf aus der Reisemobilküche, der vorzüglich mundete. Später bestaunten wir den fantastischen Sternenhimmel, bestimmten einige Sternbilder und bewunderten die klar zu sehende Milchstraße. Pazavcik - Kartalkava Stausee Nach einer weiteren wunderbaren ruhigen Nacht mussten wir zunächst bei der Bezahlung der Campingplatzgebühren, des Essens und der Getränke einen „Rechenfehler“ von 20 TL beheben. Dann gondelten wir mit mehreren Stopps, auch an der in den Jahren 198 bis 200 n. Chr. erbauten Römerbrücke “Cendere Köprüsü”, nochmal zu den Säulen der Kult- und Grabstätte „Karakus Tümülüs“. |
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